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Wirecard: US-Tochtergesellschaft verkauft | BR24

© Dorothee Holz/ARD

Wirecard AG: Zwei Unternehmenteile finden Käufer

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Wirecard: US-Tochtergesellschaft verkauft

Gute Nachricht für Gläubiger von Wirecard: Insolvenzverwalter Michael Jaffé meldet den Verkauf der US-Tochter Wirecard North America und spricht von einem "Meilenstein". Bereits im Oktober fand sich für die brasilianische Wirecard-Tochter ein Käufer.

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Beide Transaktionen müssen noch von den nationalen Aufsichtsbehörden genehmigt werden. Die Kaufpreise wurden von Insolvenzverwalter Michale Jaffé nicht genannt. Wirecard North America wies im Geschäftsjahr 2018 jedoch lediglich einen Gewinn von sieben Millionen Euro aus. Käufer ist Syncapay Inc., eine US-Holding-Gesellschaft, die sich auf leistungsstarke Zahlungsdienstleister fokussiert. Mehrheitsgesellschafter ist die private US-Investmentfirma Centerbridge, die sich auf den Kauf von Unternehmen in Schieflage spezialisiert hat.

Verkauf des Kerngeschäfts von Wirecard

Die Schulden von Wirecard belaufen sich laut "Süddeutscher Zeitung" auf insgesamt 3,2 Milliarden Euro. Derzeit stehe der Verkauf des Kerngeschäfts an, das ebenfalls einen dreistelligen Millionenbetrag einbringen soll, berichtete die Zeitung am Freitag. Hauptgläubiger sind die Hausbanken und mehrere Investoren. Wirecard hatte Ende Juni Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen aus Aschheim bei München soll jahrelang seine Bilanzen gefälscht haben.