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Ein Kohlekraftwerk und daneben Windräder im Nebel bei Sonnenaufgang
© Julian Stratenschulte/dpa/picture alliance

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Ein Kohlekraftwerk und daneben Windräder im Nebel bei Sonnenaufgang

Das Schlagwort dieser Tage heißt Dekarbonisierung, also der Verzicht auf fossile Energieträger in der Industrie. Nur so lässt sich aus Sicht von Experten der Ausstoß von schädlichen Treibhausgasen wirksam reduzieren. Ganz oben stehen dabei Braun- und Steinkohle. Gut 40 Prozent der Stromerzeugung entfallen auf diesen Bereich.

Das Problem: Wenn man auf Kohle verzichtet, steigt der Verbrauch von Erdgas und das ist vergleichsweise teuer. Doch Verfechter der Energiewende beruhigen:

"Die Frage ist, ob der Mix aus Erneuerbaren und Gas so viel teurer ist als das, was wir heute haben. Das sehe ich nicht, weil die Erneuerbaren immer günstiger geworden sind." Patrick Graichen von der Initiative Agora Energiewende

Ein Ausstieg aus der Kohlekraft bis 2040 sei realistisch, meint Patrick Graichen. Noch bis morgen diskutieren Experten und Branchenvertreter in München auf dem Deutschen Energiekongress über die Lage der Branche und die Energiewende.