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Wie Eurowings pünktlicher werden will | BR24

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© Stephan Lina / Bayerischer Rundfunk

Lufthansa-Tochter Eurowings will pünktlicher werden

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Wie Eurowings pünktlicher werden will

Verspätete und annullierte Flüge, verärgerte Passagiere, teure Entschädigungen - die Lufthansa-Tochter Eurowings hat in diesem Jahr für viel Ärger gesorgt. Das Management hat inzwischen eigene Fehler eingeräumt und will radikal umsteuern.

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Eurowings will mit einem ganzen Paket an Maßnahmen pünktlicher werden. Eine davon ist ein simpler Trick: Auf vielen Strecken setzt das Unternehmen ab dem kommenden Sommer längere Flugzeiten als bisher an. Damit ist der Flugplan auch nicht mehr so eng getaktet wie in diesem Sommer, wo sich selbst kleine Verspätungen aufschaukeln konnten.

"Wellenbrecher" für Business-Kunden

Eurowings-Chef Thorsten Dirks will außerdem an großen Flughäfen eine Reserve an Maschinen und Besatzungen vorhalten, die im Ernstfall einspringen können. Das ist zwar auf den ersten Blick teuer. Allerdings spart sich die Firma damit die hohen Entschädigungszahlungen an Passagiere, die verspätet oder gar nicht abheben.

Darüber hinaus plant der Billigflieger sogenannte Wellenbrecher ein. Das sind Maschinen, die nach dem morgendlichen Geschäftsreiseverkehr ein paar Stunden geparkt werden, um dann für den Nachmittag sicher zur Verfügung zu stehen. Damit will man vor allem bei den gut zahlenden Business-Kunden verlorenen Boden gut machen.