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Wie Bayern von der neuen Seidenstraße profitiert | BR24

© BR/Astrid Freyeisen

Mehr als 40 Regierungsvertreter aus aller Welt kommen heute und morgen in Peking zusammen. Dabei geht es um die "Neue Seidenstraße", die China über Asien und Afrika mit Europa verbinden soll. Bayern wird davon profitieren, doch es gibt auch Kritik.

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Wie Bayern von der neuen Seidenstraße profitiert

Mehr als 40 Regierungsvertreter aus aller Welt kommen heute und morgen in Peking zusammen. Dabei geht es um die "Neue Seidenstraße", die China über Asien und Afrika mit Europa verbinden soll. Bayern wird davon profitieren, doch es gibt auch Kritik.

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Das bayerische Wirtschaftsministerium sieht Chancen durch die neue Seidenstraße: Für bayerische Firmen, die an Schienenwegen, Straßen, Häfen und Kraftwerken mitbauen. Und durch einen schnelleren Handel.

Bayernhafen Nürnberg liegt auf Route der neuen Seidenstraße

Der Bayernhafen Nürnberg mit seinen Standorten zwischen Aschaffenburg und Passau liegt seit Oktober 2015 auf der Route der neuen Seidenstraße. Einmal pro Woche rollt ein Zug zwischen Chengdu und Nürnberg – mit chinesischer Elektronik und bayerischen Autoteilen. Die billige und umweltfreundliche Verbindung habe die Transportzeit auf zwölf Tage halbiert, so eine Sprecherin des Bayernhafens. Derzeit verhandle der Bayernhafen über weitere Zugverbindungen nach China.

Neue Seidenstraße gut für Siemens

Auch Siemens will von der Seidenstraße profitieren: Der Konzern schloss vergangenes Jahr mehrere Kooperationen zur Gebäudetechnologie, der Energieerzeugung und der intelligenten Fertigung, vor allem für Seidenstraßen-Projekte in Südasien, Afrika und Lateinamerika.

Kritik an Transparenz bei Ausschreibungen

Gegenüber dem BR schließt sich das bayerische Wirtschaftsministerium aber der kritischen Haltung in Berlin und Brüssel an. Denn es fehle Transparenz bei Ausschreibungen. Chinesische Kredite machten abhängig. China müsse belastbare Garantien für fairen und freien Handel geben.