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Wettlauf um den billigsten Strom: Umwelt-Desaster Bitcoin | BR24

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Die Digitalwährung Bitcoin gilt als sauber und modern. Aber bei ihrer Herstellung wird sehr viel Strom verbraucht und CO2 ausgestoßen.

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    Wettlauf um den billigsten Strom: Umwelt-Desaster Bitcoin

    In den USA hat der Autohersteller Tesla im Januar 1,5 Milliarden US-Dollar in Bitcoins investiert. Ausgerechnet das US-Unternehmen, das umweltverträgliche Elektroautos produziert, setzt Geld auf die CO2-Schleuder Bitcoin.

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    Von
    • Torsten Teichmann

    Bitcoin verschwende enorme Energieressourcen, schrieb im vergangenen Dezember einer der Pioniere auf dem Gebiet der Kryptowährung, der US-Amerikaner Ray Dillinger in einem Post. Die Überschrift des Textes: Bitcoin ist ein Desaster. Die einst gute Idee sei unter anderem zu einem Wettlauf um den billigsten Strom geworden.

    Bitcoins benötigen gewaltige Mengen Strom

    Denn früher war es möglich, Bitcoins mit dem heimischen Laptop zu schürfen. Ein großer Teil des sogenannten Abbaus fand in den USA statt. Doch mittlerweile sind Rechenzentren, sogenannte Serverfarmen im Einsatz. Die setzen spezielle Chips ein und brauchen Energie.

    Den billigen Strom liefern Atomkraftwerke und fossile Brennstoffe

    Die Debatte darüber ist in den USA allgegenwärtig. Trotzdem beginnen institutionelle Anleger ins Geschäft mit der Kryptowährung einzusteigen. Und damit beginnt die Frage von neuem, ob Serverfarmen nicht auch wieder in den USA Arbeitsplätze schaffen könnten. Zumindest solang der Strom billig bleibt. Und das garantieren vor allem Atomkraft und fossile Brennstoffe.

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