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Hofmann steht weiter an der Spitze der IG Metall | BR24

© dpa-Bildfunk / Daniel Karmann

Der erste Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, steht nach seiner Wiederwahl beim Gewerkschaftstag der IG Metall am Rednerpult

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    Hofmann steht weiter an der Spitze der IG Metall

    Jörg Hofmann wird weitere vier Jahre die IG Metall führen, die größte Einzelgewerkschaft der Welt. Auf dem mehrtägigen 24. Gewerkschaftstag in Nürnberg stehen heute die Vorstandswahlen an.

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    71 Prozent stimmten für den 63-Jährigen, vor vier Jahren waren es noch weitaus mehr gewesen, und zwar 91,3 Prozent. Von den gut 480 Delegierten votierten auf dem Gewerkschaftstag in Nürnberg 131 gegen Hofmann, 25 enthielten sich. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.

    Keine Gegenkandidaten für den Vorstand

    Auch die übrigen Vorstandsmitglieder sollen weitermachen – dieser Vorschlag liegt den Delegierten in Nürnberg vor. Interessant werden dürfte also weniger ob, sondern mit wie vielen Jastimmen der gesamte Vorstand gewählt wird. Das wird Zeichen sein auch dafür, wie zufrieden die Delegierten mit der Arbeit ihres Vorstandes in den letzten vier Jahren sind.

    Jörg Hofmann für weitere vier Jahre an der Spitze der IG Metall

    Für Jörg Hofmann dürfte es nicht nur die zweite, sondern auch die letzte Amtsperiode sein. Der erste Vorsitzende wird im Dezember 64 Jahre alt, er arbeitet also ab 2021 über die 65 hinaus. Für diese Altersgrenze aber hat die Gewerkschaft sich - bisher zumindest - immer stark gemacht. Einen oder eine Vize kennt die Satzung der IG Metall nicht.

    Frauen auf Spitzenposten gesucht

    Christiane Benner nennt sich „Zweite Vorsitzende“. Bisher durften sich die Personen auf diesem Posten fit machen für den Aufstieg zum Ersten Vorsitzenden. Das bedeutet: in vier Jahren könnte es zum ersten Mal eine Frau an die Spitze der größten Einzelgewerkschaft in Deutschland schaffen, deren Mitglieder zur Zeit zu knapp 80 Prozent Männer sind. Es sei denn, die 51jährige zieht es bis zur Rente beruflich woanders hin – Frauen auf Spitzenposten werden auch in den Gewerkschaften gesucht.