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"Es kann zu lebensgefährlichen Stürzen kommen" | BR24

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"Es kann zu lebensgefährlichen Stürzen kommen"

Elektro-Fahrräder boomen. Doch welches E-Bike ist sein Geld wert? Die Stiftung Warentest hat jetzt 15 Elektroräder mit tiefem Rahmendurchstieg verglichen. Sieger ist das teuerste Rad im Test, doch insgesamt sagt der Preis wenig über die Qualität aus.

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Wer mit seinem Pedelec in hohem Tempo den Berg hinunter saust, möchte nicht, dass die Bremsen versagen oder gar die Stange unter dem Sattel bricht. Doch genau das ist bei fünf Rädern passiert, die Stiftung Warentest und ADAC untersucht haben. „Das kann lebensgefährlich werden“, warnt Nico Langenbeck, Leiter des Tests. Dass es auch anders geht, beweisen die sieben E-Bikes, die die Note „gut“ bekommen haben. Beim Zurückschalten am Berg machten fast alle Nabenschaltungen, die in den getesteten Rädern verbaut waren, Probleme. Und beim Bergabfahren geraten manche Pedelecs schon bei kleineren Unebenheiten ins Schlingern, hat Nico Langenbeck festgestellt:

„Wenn Sie vielleicht nicht der sicherste Fahrer sind und dann noch Ausweichbewegungen mit dem Lenker machen müssen, wirken einige Räder doch schwammig und instabil – insbesondere, wenn Sie mit Gepäck unterwegs sind.“

Räder zwischen 900 und 3.300 Euro

Rund 95 Prozent aller verkauften E-Bikes in Deutschland sind sogenannte Pedelecs. Bei ihnen unterstützt ein Elektromotor von bis zu 250 Watt den Radler. Auf diesen Fahrradtyp haben sich Stiftung Warentest und ADAC konzentriert. Die geprüften Räder kosten bis zu 3.300 Euro. Das teuerste Rad im Test, das Modell B8.1 von Flyer, bekam die beste Bewertung. Am unteren Preisrand zwischen 900 und 1.200 Euro liegen Räder von Aldi und Fischer, die mangelhaft abschnitten. Aber auch drei teure Modelle fuhren hinterher, u.a. von Pegasus und Kettler. Der Preis könne nur bedingt ein Maßstab sein, sagt Warentester Langenbeck. Er empfiehlt, vor dem Kauf mehrere Modelle intensiv probezufahren - am besten mit Gepäck.