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© BR/Felix Lincke
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Joe Giddens

Schiffscontainer wie diese fehlen in der Pandemie auf den Weltmärkten. Dadurch kann die hohe Nachfrage nicht so schnell befriedigt werden.

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Wegen Lieferschwierigkeiten: Exportboom zeigt erste Schwäche

Die Corona-Pandemie hält die Exportwirtschaft weiter in Atem. Nach der starken Erholung im ersten Quartal folgt nun ein leichter Dämpfer. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft sieht noch weitere Defizite für die Exportunternehmen.

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Von
  • Felix Lincke

Der Handelsboom könnte schwächeln. Das Statistische Bundesamt legte frühe Zahlen für den Export in Drittländer außerhalb der EU vor. Im Vergleich zum Corona-Jahr 2020 sieht die Bilanz mit zweistelligen Wachstumsraten immer noch gut aus. Gemessen am Vormonat März gab es allerdings im April bereits einen Rückgang um schätzungsweise 1,8 Prozent bei den Drittstaaten. Zu ihnen zählen die beiden Top-Länder USA und China.

Fehlende Schiffscontainer bremsen den Export

Die weiterhin hohe Nachfrage von dort kann nicht mehr so schnell befriedigt werden. Ein Grund ist, dass Schiffscontainer fehlen. Dadurch sind die Transportkosten stark gestiegen und einige Waren nicht geliefert worden. Das verzögert die heimische Produktion.

Der Weg zur Normalität sei noch weit, sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. So hätten die Exporte aus Bayern trotz des Booms im ersten Quartal immer noch um 2,9 Prozent unter denen von vor der Corona-Krise gelegen. Im April und im Mai könnte dieser Aufholprozess nun ins Stocken geraten sein.

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