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Autohersteller gewähren wegen Corona-Krise höhere Rabatte | BR24

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Neuwagen auf einem Autozug.

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Autohersteller gewähren wegen Corona-Krise höhere Rabatte

Die Autoindustrie leidet besonders unter der Corona-Krise: Viele Kunden halten sich mit dem Kauf eines neuen Fahrzeugs zurück. Das lies die Absätze einbrechen, weswegen es jetzt zunehmend Rabatte gibt - und es könnten noch mehr werden.

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Autohersteller sind offensichtlich immer stärker bereit, höhere Preisnachlässe zu gewähren. Das zeigt der aktuelle Rabattindex des Center Automotive Research (CAR), der im vergangenen Monat ein Rekordhoch erreicht hat. Das Duisburger Institut errechnet diesen Index seit 2013.

Mehrere Gründe für Rabatte

Die Rabatte bei Internetvermittlern für die 30 meistverkauften Neuwagen stiegen demnach im Juli auf 22,5 Prozent. Für diese Steigerung nennt der Direktor des Instituts, Ferdinand Dudenhöffer, drei Gründe: die niedrigere Mehrwertsteuer, hohe Rabatte auf Elektroautos und drittens wieder gestiegene Eigenzulassungen.

Bayerische Hersteller geben weniger Nachlässe

Besonders hohe Nachlässe gibt es demnach bei Ford, Fiat, Renault, Seat und einigen Modellen von Skoda und VW. Bei Audi und BMW haben Käufer dagegen offenbar weniger Verhandlungsspielraum bei den meistverkauften Neuwagen - das sind bei Audi A3, A4 und A6-Modelle und bei BMW 3er, 5er und X1-Modelle. Hier liegen die gewährten Abschläge unter dem Durchschnitt.

Rabattwelle hat erst begonnen

Doch das könnte sich noch ändern, nämlich dann, wenn die Preisnachlässe weiter steigen. Der Autoexperte Dudenhöffer ist jedenfalls der Ansicht, dass die Rabattwelle jetzt erst begonnen hat.

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