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Kfz-Versicherung: Wechsel kann sich lohnen

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Wechsel der Kfz-Versicherung im November kann sich lohnen

Kfz-Versicherer haben aktuell Hochsaison: Zum Jahreswechsel haben Kunden wieder die Möglichkeit, den Anbieter zu wechseln. Ihre Kündigung müssen sie aber schon im November einreichen. Ein Neuabschluss kann sich lohnen, raten Verbraucherschützer.

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Von
  • Gabriel Wirth

Derzeit läuft wieder viel Werbung von Versicherungen. Der Münchner Allianz-Konzern hat hierfür sogar den Läufer Usain Bolt als Werbefigur verpflichtet, immerhin der schnellste Mann der Welt. Die Versicherungen wissen, dass sich jetzt viele Kunden über einen Wechsel Gedanken machen.

Kündigungsfrist einhalten

Denn wechseln können jetzt all die, deren Verträge zum 31.12. enden. Da eine einmonatige Kündigungsfrist gilt, muss die Kündigung spätestens am 30.11. beim Versicherer sein, sonst läuft der Vertrag automatisch ein Jahr weiter. Daneben gibt es sogenannte unterjährige Verträge, die wie der Name schon sagt, innerhalb des Jahres abgeschlossen wurden, zum Beispiel Mitte Juli. Der Vertrag läuft dann also bis Mitte Juli des Folgejahres und kann spätestens Mitte Juni gekündigt werden. Und es gibt natürlich - wie überall - Ausnahmen von der Regel.

Sonderkündigungsrechte möglich

Wenn die Versicherung die Beiträge erhöht, kann man einen Monat nach der Benachrichtigung den Vertrag kündigen. Wer also Mitte November von seiner Versicherung die Nachricht erhält, dass es teurer wird, kann bis Mitte Dezember kündigen. Auch bei einem Schadenfall kann der bisherige Vertrag gekündigt werden, unabhängig davon, ob die Versicherung den Schaden bezahlt hat oder nicht. Allerdings muss der Schaden auch der Versicherung gemeldet worden sein und es muss klar sein, ob die Versicherung den Schaden übernimmt oder nicht. Und auch bei einem Fahrzeugwechsel kann man sich eine neue Kfz-Versicherung suchen.

Wann ein Wechsel lohnt

Ein jährlicher Vergleich lohnt sich allein schon wegen der Typklassen der Versicherer. So kann es passieren, dass das Automodell, das man fährt, im nächsten Jahr eine Typklasse nach oben oder unten rutscht. Dementsprechend kann die Versicherung teurer oder günstiger werden.

Sicher sei das allerdings nicht, erklärt der Versicherungsexperte der Verbraucherzentrale Bayern, Sascha Straub. Die Typklasse sei eben nur ein Faktor, der den Beitrag bestimme. Daneben gebe es zahlreiche andere. Hier sei es sinnvoll, auf die Mitteilungen der Versicherungswirtschaft zu achten, so der Experte.

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