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Der Bitcoin-Kurs bricht seit Wochen Rekorde und auch beim Bezahlen scheint die Kryptowährung immer beliebter zu werden. Kunden von Tesla sollen etwa bald ihr Elektroauto mit Bitcoin kaufen können. Dahinter steckt allerdings auch viel Marketing.

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Warum der Bitcoin als Zahlungsmittel wenig geeignet ist

Der Bitcoin-Kurs bricht seit Wochen Rekorde und auch beim Bezahlen scheint die Kryptowährung immer beliebter zu werden. Kunden von Tesla sollen etwa bald ihr Elektroauto mit Bitcoin kaufen können. Dahinter steckt allerdings auch viel Marketing.

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Von
  • Tobias Brunner

Ein neuer Tesla für 5.000 Euro, das wäre ein feines Schnäppchen für ein Auto, das sonst 45.000 Euro und mehr kostet. Doch mit Bitcoin ist das theoretisch möglich: Wer sich vor einem Jahr einen Bitcoin für etwa 5.000 Euro gekauft hat, könnte sich heute dafür einen Tesla leisten, weil die Kryptowährung inzwischen so sehr gestiegen ist.

Stiftung Warentest: Bitcoin eher spekulativ

Genau darin sieht die Stiftung Warentest jedoch ein Problem. Denn damit sich eine Währung fürs Bezahlen eignet, sollte sie möglichst stabil sein. Die Kunden, aber auch die Unternehmen, müssen sich darauf verlassen können, dass sie auch morgen noch ungefähr dasselbe für ihr Geld bekommen wie heute. Weil der Bitcoin-Kurs aber ständig rauf- und runtergeht, sehen viele darin eher ein spekulatives Investment als ein Zahlungsmittel und, ob sich das je ändert, daran gibt es erhebliche Zweifel.

Umfrage zeigt: Eher Skepsis gegenüber Kryptowährung

Entsprechend skeptisch sind Verbraucher, wenn es um das digitale Geld geht. Das zeigen Umfragen, etwa von der Technologieberatung BearingPoint. Demnach glaubt nur ein Viertel, dass Kryptowährungen irgendwann die staatlichen Devisen ablösen. Vor ein paar Jahren war es zumindest noch ein Drittel. Ahnungslosigkeit kann man den Befragten nicht unterstellen. Denn, die Umfragen zeigen auch, dass inzwischen viele Menschen deutlich mehr über Kryptowährungen wissen als früher.

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