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Beschäftigte im Straßenbau, in Flussmeisterstellen und Bauämtern sind in den Ausstand getreten.
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Autoren

Birgit Harprath
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Beschäftigte im Straßenbau, in Flussmeisterstellen und Bauämtern sind in den Ausstand getreten.

Kein Paukenschlag zum Start – die Aktionen im öffentlichen Dienst für Bayern sollen langsam hochgefahren werden. Auf der Streikliste von Verdi in Bayern stand heute der Großraum Rosenheim. Schwerpunkt waren die Autobahn- und Straßenmeistereien.

Man hat ein Auge auf das Wetter

Der Aufruf zu Aktionen hängt in acht der Standorte – darunter Siegsdorf, Holzkirchen und Rosenheim. Die Mitarbeiter dort sollen dafür sorgen, dass der Verkehr nicht behindert wird, dass Baustellen abgesichert sind oder die Fahrbahnen bei Eis und Schnee geräumt werden. Autofahrern, die heute auf den Strecken unterwegs sind, sichert Peter Hoffmann von Verdi Bayern aber zu, dass man das Wetter im Auge behalte.

"Selbstverständlich ist auch bei Arbeitsniederlegungen im Bereich der Autobahn- und Straßenmeistereien sichergestellt, dass es durch diese zu keiner erhöhten Gefährdung von Leib und Leben der Verkehrsteilnehmer kommt". Peter Hoffmann, Verdi Bayern

Weitere Aktionen folgen

Notfallpläne gibt es auch, wenn Unikliniken bestreikt werden wie morgen in Würzburg. Am Donnerstag dann sind Gerichte in München betroffen. Bis zum 28. Februar sollen die Warnstreiks weitergehen. Dann wird wieder verhandelt. Die Gewerkschaften fordern 6 Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeber haben noch kein Angebot auf den Tisch gelegt. Warnstreiks jetzt schon halten sie für unnötig.

Streik bei der Autobahnmeisterei Rosenheim

Streik bei der Autobahnmeisterei Rosenheim

Autoren

Birgit Harprath

Sendung

B5 Wirtschaft und Börse vom 12.02.2019 - 06:38 Uhr