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Warnstreik auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr | BR24

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Die rund 2.000 Zivilbeschäftigten der US-Armee in Grafenwöhr und Vilseck kämpfen für mehr Lohn und höhere Einstiegsgehälter. Mit einem Warnstreik untermauern sie ihre Forderungen.

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Warnstreik auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr

Die rund 2.000 Zivilbeschäftigten der US-Armee in Grafenwöhr und Vilseck kämpfen für mehr Lohn und höhere Einstiegsgehälter. Mit einem Warnstreik untermauern sie ihre Forderungen.

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Die Zivilbeschäftigten auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr sind heute zum Warnstreik aufgerufen. In einem Demonstrationszug sind sie am Morgen vom Übungsplatz zur Stadthalle in Grafenwöhr gezogen. Hier war eine Kundgebung geplant.

Verdi fordert sechs Prozent mehr

Derzeit arbeiten knapp 2.000 Zivilbeschäftigte an den Standorten Grafenwöhr und Vilseck. Die Gewerkschaft Verdi fordert für sie sechs Prozent mehr Lohn sowie eine Erhöhung aller Einkommen auf mindestens 2.000 Euro. Dazu soll es Verbesserungen bei den Einstiegsgehältern und den Löhnen für Auszubildende geben.

Beschäftigte klagen über Mehrbelastung

Die Zivilbeschäftigten würden unter Mehrbelastung leiden, weil offenen Stellen nicht besetzt seien, klagt Verdi. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 18. November in Berlin statt. Insgesamt sind von den Tarifverhandlungen 12.000 Zivilbeschäftigte von Stationierungsstreitkräften in Deutschland betroffen. In Bayern arbeiten sie an den Standorten Grafenwöhr, Vilseck, Hohenfels, Garmisch, Ansbach, Illesheim und Sonthofen/Oberstdorf.

An mehreren Standorten gab es bereits kleinere Warnstreiks und Aktionen, jetzt vor der dritten Verhandlungsrunde wolle man den Druck erhöhen, heißt es in einer Verdi-Mitteilung. Zum Streik heute in Grafenwöhr wurden mehrere hundert Beschäftigte erwartet.