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Wall Street vor dem Wochenende | BR24

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Wall Street vor dem Wochenende

Die Ergebnisse des Bankenstresstests sind da. Von Bundesbank-Präsident Weidmann heißt es, der Stresstest zeige, dass die deutschen Banken gerüstet sind, ausgeprägten Schocks zu widerstehen - von Yvonne Unger

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Es war eine durchwachsene Handelswoche mit wenig Bewegung an der Wall Street. Der Dow Jones schloss 0,1 Prozent schwächer bei 18.432 Punkten. Zuerst hielten sich die Anleger zurück, weil sie auf Signale der US-Notenbank Fed zur weiteren Geldpolitik warteten. Die Fed überrasche nicht. Am Leitzins änderte sie nichts und sprach von einem moderaten Wachstum der US-Wirtschaft. Inzwischen ist zu hören, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr vielleicht nicht mehr anhebt. Nun kamen auch noch enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA.

Stresstest setzt Deutsche Bank und Commerzbank unter Druck

Das alles scheint die Anleger zu verunsichern. Immerhin gab es einige starke Quartalsbilanzen – unter anderem von Amazon und der Google-Mutter Alphabet. Die Aktien der der beiden Konzerne stiegen um bis zu 3,3 Prozent. Das verhalf dem Nasdaq-Index zu einem Plus von 0,2 Prozent. Der Ölpreis fällt und das belastete erneut die Aktien der Ölkonzerne. Chevron und Exxon Mobil legten vor dem Wochenende enttäuschende Zwischenbilanzen vor. Am deutschen Aktienmarkt schloss der DAX 0,6 Prozent höher bei 10.338 Punkten. Die Deutsche Bank ist im Stresstest ordentlich unter Druck geraten. Im Krisenszenario, in dem eine schwere Rezession simuliert wird, fiel die harte Kernkapitalquote der Bank auf 7,8 Prozent. Damit schnitt das Kreditinstitut allerdings besser ab als die Commerzbank mit 7,4 Prozent. Das teilte die europäische Bankenaufsicht EBA am Freitagabend mit. Und am Devisenmarkt ist der Euro 1,11 76 Dollar wert.