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Wall Street schließt mit Verlusten | BR24

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Symbolbild Börse

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    Wall Street schließt mit Verlusten

    Billiges Geld von der EZB stützt die Aktienmärkte. Nun warten die Anleger, ob in den USA die Fed nächste Woche einen Zinsschritt wagt. Öl wird immer günstiger - und das belastete die Wall Street. Von Yvonne Unger

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    Der Ölpreis rutscht weiter ab. Das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent kostet weniger als 41 Dollar. Das belastete die Wall Street. Dort schloss der Dow Jones 0,7 Prozent im Minus bei 17.731 Punkten. Der Nasdaq-Index verlor 0,8 Prozent auf 5.102. Öl ist nun fast so günstig wie vor 7 Jahren. 

    Vor allem die Aktien von Öl- und Energiekonzernen waren unter Druck. Die Papiere von Exxon Mobil und Chevron büßten bis zu 2,7 Prozent ein. Die Papiere von Fluggesellschaften hingegen profitierten vom fallenden Ölpreis. Eine Investorengruppe um die deutsche Milliardärsfamilie Reimann hat den US-Produzenten von Kaffeekapseln Keurig Green Mountain übernommen. Daraufhin schossen die Papiere des Unternehmens um rund 70 Prozent in die Höhe. 

    Vonovia darf Deutsche Wohnen übernehmen

    Die EZB zieht ihr ausgeweitetes Anleiheaufkaufprogramm nun schnell durch. Anleihen im Wert von 16,5 Milliarden Euro nahm sie in der vergangenen Woche in ihre Bücher auf. Nun rechnen Finanzexperten mit eine Jahresendrallye und weiter steigenden Kursen im kommenden Jahr – jedenfalls wenn keine anderen Einflüsse für schlechte Stimmung an den Börsen sorgen. Abzuwarten ist noch, ob die US-Notenbank nächste Woche die Zinsen anheben wird oder doch nicht.

    Im DAX stiegen allen voran die Aktien von Vonovia um 3,4 Prozent. Das Bundeskartellamt erlaubt Deutschlands größtem Immobilienkonzern, Deutsche Wohnen, zu übernehmen. RWE waren mit minus 2,6 Prozent die größten Verlierer im Index. Die Feinunze Gold kostet rund 1.073 Dollar. Der DAX stieg um 1,2 Prozent auf 10.886. Der Euro ist 1,08 39 Dollar wert.