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VW will bis Jahresende Einigung mit 50.000 Diesel-Klägern | BR24

© dpa-Bildfunk/Hendrik Schmidt

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    VW will bis Jahresende Einigung mit 50.000 Diesel-Klägern

    Der VW-Konzern hat weiteren 50.000 Dieselkunden Schadenersatz in Aussicht gestellt. Es geht um Dieselkäufer, die sich nicht dem Musterverfahren von Verbraucherschützern angeschlossen, sondern auf eigene Faust Klagen gegen VW eingereicht hatten.

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    VW will den Diesel-Abgasskandal hinter sich bringen. Bis zum Jahresende sollen sich alle klagenden Dieselkunden außergerichtlich entschädigen lassen. Zuvor hatte der Autokonzern gehofft, dass die Kläger beim Bundesgerichtshof mit ihren Forderungen unterliegen würden.

    "Vorsätzliche, sittenwidrige Schädigung"

    Doch das oberste Gericht gab den geschädigten VW-Kunden in vielerlei Hinsicht Recht und sprach von arglistiger Täuschung und vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung. Der BGH sah den Konzern deshalb in der Pflicht für Dieselmotoren Schadenersatz zu leisten, bei denen Verbrauch und Schadstoffausstoß geschönt waren. Um wie viel es im Einzelfall geht, könnte nun in einer neuen Serie von Prozessen entschieden werden, - oder eben auch per außergerichtlichem Vergleich.

    Bekommen die Einzelkläger mehr?

    Dafür macht VW den Klägern jetzt individuelle Angebote. Bei der Musterfeststellungsklage von Verbraucherschützern wurde im Frühjahr bereits ein Vergleich für hunderttausende Dieselkunden ausgehandelt. Die Entschädigung beträgt hier im Schnitt etwas mehr als 3.000 Euro. Bei den Einzelklägern kann es mehr sein, weil bei ihnen die Urteile des BGHs zum Tragen kommen.

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