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VW und Verbraucherschützer erzielen doch noch Diesel-Vergleich | BR24

© BR/Gabi Gerlach

Nach ihren zunächst gescheiterten Gesprächen haben sich Volkswagen und Verbraucherschützer auf Entschädigungen von bis zu 830 Millionen Euro geeinigt. Betroffene VW-Kunden können das Angebot annehmen, oder individuell klagen.

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VW und Verbraucherschützer erzielen doch noch Diesel-Vergleich

Nach ihren zunächst gescheiterten Gesprächen haben sich Volkswagen und Verbraucherschützer auf Entschädigungen von bis zu 830 Millionen Euro geeinigt. Betroffene VW-Kunden können das Angebot annehmen, oder individuell klagen.

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Es ist das Ergebnis langer und nervenaufreibender Verhandlungen. Nun können vom Dieselskandal betroffene VW-Kunden mit einer Entschädigung rechnen. Je nach Modell und Alter des Fahrzeugs sollen Geschädigte zwischen 1.350 und 6.257 Euro erhalten.

Angebot nicht großzügig, aber akzeptabel

Der Bundesverband der Verbraucherzentrale bezeichnete das Angebot als nicht großzügig, aber akzeptabel. Der VZB habe für mehr gestritten, sagte Verbraucherschützer Klaus Müller, das Ergebnis sei aber im Rahmen der schwierigen Verhandlungen das maximal Erreichbare.

Erste Runde war gescheitert

VW und der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatten die erste Runde der Verhandlungen überraschend abgebrochen, obwohl bereits eine Lösung angepeilt war.

Volkswagen beschloss daraufhin, den Kunden selbst ein Angebot mit einer Gesamtsumme von rund 830 Millionen Euro zu machen. Dabei sollte die Berechnung der konkreten Entschädigung nach dem Kaufdatum des Autos zwischen 2008 und 2015 sowie insgesamt neun verschiedenen Fahrzeugklassen gestaffelt werden - mit individuellen Zahlungen je nach Einzelfall zwischen 1.350 und 6.257 Euro.

Kunden können individuell weiter klagen

Der nun erzielte Vergleich gilt für alle Kunden, die sich beim Bundesamt für Justiz in das Klageregister eingetragen haben. Es ist nun aber jedem Einzelnen überlassen, den Vergleich anzunehmen, oder individuell weiter zu klagen. Die Frist geht bis Oktober.

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