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VW und Ford mit guten Quartalszahlen | BR24

© Annette Deutskens/ARD
Bildrechte: picture alliance

Volkswagen schreibt im 3. Quartal wieder schwarze Zahlen

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VW und Ford mit guten Quartalszahlen

Licht am Ende des Tunnels für Ford und Volkswagen. Die großen Autobauer melden mitten in der Coronakrise ermutigende Quartalszahlen.

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Von
  • Rigobert Kaiser
  • Jürgen Seitz

Volkswagen kann sich vom Tiefpunkt der Corona-Krise lösen. Im 3. Quartal schreibt der Autobauer wieder schwarze Zahlen. Vor allem die Kernmarke VW schafft wieder einen operativen Gewinn von einer halben Milliarde Euro. Der Umsatz lag weiterhin unter dem Vorjahreswert. Von Januar bis September betrug er 155 Milliarden Euro, also fast 17 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Porsche weiterhin Topmarke, MAN Sorgenkind

Topmarke im Konzern ist weiterhin Porsche, während der LKW-Hersteller MAN tiefrote Zahlen schreibt. Audi erwirtschaftete zwischen Juli und September einen operativen Ertrag von 864 Millionen Euro, das Ergebnis seit Jahresbeginn ist mit 221 Millionen Euro klar schwächer.

Ford in USA stark, in Europa weiter problematisch

Der zweitgrößte US-Autobauer Ford hat den Gewinn im dritten Quartal kräftig gesteigert. Unterm Strich verdiente der Konzern in den drei Monaten bis Ende September 2,4 Milliarden Dollar (2,0 Mrd Euro) nach 400 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um ein Prozent auf 37,5 Milliarden Dollar, wie Ford am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Autobauer profitierte stark vom lukrativen Geschäft mit SUVs und Pick-up-Trucks im US-Heimatmarkt, wo die Nachfrage im Sommer nach dem Corona-Shutdown wieder anzog. Das Europa-Geschäft des Konzerns bleibt indes problematisch. Hier fiel ein Betriebsverlust in Höhe von 440 Millionen Dollar an, der Umsatz schrumpfte um zehn Prozent.

BMW und Daimler auch mit Hoffnungszeichen

Bei anderen Anbietern hatte sich ebenfalls eine Erholung über den Sommer abgezeichnet. Daimler fuhr zwischen Juli und September gar mehr Gewinn ein als vor einem Jahr, auch weil die Geschäfte in China wieder unter Volldampf liefen. Bei BMW hellte sich nach ersten Erkenntnissen die Kassenlage mit deutlichen Mittelzuflüssen auf - im ersten Halbjahr hatte es dort noch desolat ausgesehen.