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Ralf Brandstaetter

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    VW-Markenchef: Corona wird Betriebsabläufe nachhaltig verändern

    Für Konzerne wie Volkswagen bedeutet die Corona-Pandemie eine teils völlige Neuausrichtung bei Betriebsabläufen. Das wird auch nach dem Ende der Pandemie weiterwirken. Davon ist VW- Kernmarken-Chef Ralf Brandstätter überzeugt.

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    • BR24 Redaktion

    Volkswagen richtet sich als größter deutscher Industriekonzern darauf ein, dass die erheblichen Umstellungen vieler Betriebsabläufe bis in die Zeit nach Corona hinein Folgen haben wird. Dies sagte Kernmarken-Chef Ralf Brandstätter im Interview der Deutschen Presse-Agentur: "Wir werden nach der Pandemie auch noch eine Reihe von Vorteilen bei den Kosten haben."

    Der aktuelle Aufwand an Hygienemaßnahmen in den Werken und Büros sei zwar hoch. Gleichzeitig würden so aber "Produktivitätsreserven" sichtbar, wenn man - wie derzeit - wegen der Abstandsregeln oft noch nicht "die perfekte Taktung fahre".

    Reisekosten auf ein Viertel geschrumpft

    Mittelfristig werde sich die Arbeitswelt durch die neuen Prozesse und auch durch die zunehmende Digitalisierung so ändern, dass dienstlich weniger gereist werden müsse. "Wir haben in der Vergangenheit allein 100 Millionen Euro pro Jahr für Reisekosten ausgegeben», sagte Brandstätter. "Wir liegen jetzt bei mehr als 25 Millionen."

    "Mobiles Arbeit ist nicht mehr wegzudenken"

    Auch in anderer Hinsicht dürften einige Corona-Effekte Bestand haben, glaubt er: "Mobiles Arbeiten wird nicht mehr wegzudenken sein, damit brauchen Sie zukünftig viel weniger, aber auch modernere Büroflächen. Für die Mitarbeiter heißt das noch mehr Flexibilität - auch wenn wir uns für die Bindung zum Unternehmen und zu den Teams etwas ausdenken müssen."

    Impfen, was das Zeug hält

    Die Impfung der Belegschaft gegen das Coronavirus solle bei VW sofort beginnen, wenn die nötigen Impfstoff-Lieferungen vorliegen. "Wir sind startklar", sagte Brandstätter. "Wir können impfen, was das Zeug hält." Die Präparate müssten auch hier erst in ausreichender Menge ankommen. Laut aktueller Planung reichten die Kapazitäten, um bis zu 15.000 Beschäftigte pro Woche einschließlich Familienangehöriger zu impfen.

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