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VW: Keine Kleinwagen mehr für den kleinen Geldbeutel? | BR24

© dpq/picture-alliance

Archiv: Studie Elektroauto e-up der Volkswagen AG auf der 63. Internationalen Automobilausstellung IAA 2009 in Frankfurt am Main.

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    VW: Keine Kleinwagen mehr für den kleinen Geldbeutel?

    Neue EU-Abgasnormen für Benzinmotoren machen Kleinstwagen im untersten Preissegment offenbar unwirtschaftlich. Die nächste Generation der Auto-Zwerge könnte vorwiegend als Elektro- oder Hybrid-Fahrzeug angeboten und damit teurer werden.

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    Ausgerechnet die bisher sparsamsten Stadtautos könnten den schärferen CO2-Vorgaben der nächsten EU-Abgasnorm zum Opfer fallen. VW und dem französische Hersteller PSA ist die Spritspar-Technik zu aufwändig für ihre Einsteiger-Fahrzeuge.

    VW-Konzernchef Herbert Diess warnte bereits, dass Kleinstwagen mit der neuesten Technik nicht mehr möglich sind. Einen VW Up, den es aktuell ab 11.000 Euro zu kaufen gibt, müsste dann fast ein Drittel mehr kosten. Er sei sich nicht sicher, wie viele Kunden sich dann noch die Einstiegsmodelle leisten könnten, sagte Diess.

    Mindestpreis wird wohl bei allen Herstellern teurer werden

    Vieles deutet darauf hin, dass es den Up nicht mehr lange geben wird. Die französische PSA Group hat bei der deutschen Tochter bereits die Opel-Modelle Adam und Karl aus dem Programm genommen. Der Citroen C1 könnte vielleicht als Elektroauto weitergebaut werden, wobei dann mit dem doppelten Preis zu rechnen wäre.

    Toyota will dagegen den Aygo auf jeden Fall weiterhin anbieten. Die italienischen Marktführer Fiat 500 und Fiat Panda könnten als Hybridfahrzeuge mit teilweise elektrischem Antrieb vom Band laufen, was ein großer Mehraufwand wäre. Der Mindestpreis für ein Auto wird sich wohl bei allen Herstellern deutlich erhöhen.

    Sendung

    B5 Wirtschaft und Börse

    Von
    • Felix Lincke
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