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VW-Chef Diess beharrt auf Kaufprämie für Neuwagen | BR24

© picture alliance/Christophe Gateau/dpa

Archivbild: VW-Chef Herbert Diess

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    VW-Chef Diess beharrt auf Kaufprämie für Neuwagen

    Schnelle Beschlüsse, rasche Hilfen und vor allem: Kaufanreize - das sind die Forderungen von VW-Chef Diess. Trotz massiver Kritik bleibt er dabei, dass die Autobranche massive Unterstützung brauche. Dividenden zahlt VW seinen Aktionären dennoch aus.

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    • BR24 Redaktion

    Die umstrittene Forderung nach einer Kaufprämie für Neuwagen bleibt bestehen. VW-Chef Herbert Diess betonte trotz massiver Kritik nochmals seine Forderung und bleibt auch dabei, die Dividenden an die Aktionäre des Autokonzerns auszuzahlen. In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" bekräftigte Diess die Forderung nach einer staatlichen Subventionierung des Kaufpreises. "Wir brauchen die Prämie unabhängig von der Antriebsart, für das gesamte Produktangebot."

    Kaufanreize für Flottenfahrzeuge mit Verbrennungsmotor

    Bei den Elektroautos sei VW ohnehin an der Kapazitätsgrenze, manche Modelle seien bereits ausverkauft. Doch Diess schaut vor allem auf die zu Tausenden produzierten, aber unverkauften Fahrzeuge mit Verbrennermotor. Auch diese modernen Autos könnten, so Diess, den CO2-Ausstoß gegenüber der Bestandsflotte um 30 Prozent senken.

    Diess fordert radikale Umstellung der KfZ- und Mineralölsteuer

    Als Kaufanreiz für umweltfreundliche Fahrzeuge verlangte Diess eine radikale Umstellung der Kfz- und Mineralölsteuer auf den Ausstoß vom klimaschädlichen Emissionen sowie eine generelle Erhöhung des CO2-Preises. Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG drängt die Politik dabei zu raschen Beschlüssen mit Blick auf den Konjunktureinbruch. "Die nächsten Wochen werden entscheidend sein. Daher keine Grundsatzdiskussionen, sondern Fokus auf die Konjunktur und Tempo. Sonst rennt uns die Zeit davon."

    Autogipfel mit Kanzlerin Merkel am Dienstag geplant

    An diesem Dienstag ist ein "Autogipfel" mit Kanzlerin Angela Merkel geplant. Die Branche fordert angesichts der schweren Belastungen durch die Corona-Krise staatliche Hilfen, Merkel hatte aber bereits klargestellt, die Branche könne nicht mit speziellen Anreizen rechnen.

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