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Vorsicht beim Geldabheben im Ausland | BR24

© BR/Ralf Schmidberger

Im Urlaub an Geld zu kommen ist eigentlich ganz einfach - mit Girocard oder Kreditkarte an einem Geldautomaten. Allerdings kann das teuer werden, wenn man nicht aufpasst. Besonders in Ländern außerhalb des Euroraums.

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Vorsicht beim Geldabheben im Ausland

Im Urlaub an Geld zu kommen ist eigentlich ganz einfach - mit Girocard oder Kreditkarte an einem Geldautomaten. Allerdings kann das teuer werden, wenn man nicht aufpasst. Besonders in Ländern außerhalb des Euroraums.

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Für das Geldabheben im Ausland verlangen die heimischen Finanzinstitute und auch die vor Ort oft Gebühren. Da hilft nur: sich informieren und vergleichen. In Ländern, in denen nicht der Euro gilt, haben die Banken einen besonders lukrativen Gewinnbringer für sich entdeckt: den Wechselkurs.

Fester Wechselkurs kann schlechtes Geschäft sein

Oft wird der Urlauber am Automaten gefragt, ob er das Geld in Landeswährung oder zu einem festen Wechselkurs abgerechnet haben will. Ein fester Wechselkurs ist aber teilweise prozentual zweistellig schlechter als der von der eigenen Bank berechnete Kurs.

"Also der Spitzenreiter bei der Sofortumrechnung war mit 13,7 Prozent in Tschechien die teuerste Bank. In der Türkei und Großbritannien waren es knapp elf Prozent." Michael Bäumer, Stiftung Warentest

Wer nicht aufpasst zahlt drauf

Konkret heißt das: Wer am Geldautomaten beispielsweise in Tschechien Kronen abhebt für 100 Euro, zahlt bis zu fast 14 Euro drauf. Deshalb der dringende Rat des Finanzexperten: immer die Abrechnung in Landeswährung wählen. Das gilt beim Geldabheben, aber auch beim Bezahlen mit Karte im Geschäft.