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Volkswagen: Elektromobilität kostet Arbeitsplätze | BR24

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Bei der Jahrespressekonferenz von Volkswagen kündigte der Vorstandsvorsitzende Herbert Diess auf Grund der E-Mobilität Stellenstreichungen an.

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Volkswagen: Elektromobilität kostet Arbeitsplätze

Volkswagen setzt in Zukunft verstärkt auf die Produktion von E-Autos. Das könnte Arbeitsplätze kosten.

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Um die strengen CO2-Grenzwerte für die Autoindustrie einhalten zu können, will der VW-Konzern noch mehr Elektroautos bauen als bisher geplant. In den kommenden 10 Jahren sollen weltweit 22 Millionen E-Fahrzeuge verkauft werden. Bis zum Jahr 2050 nimmt sich der Autobauer aus Wolfsburg zudem vor, vollständig CO2 frei zu werden.

Forderungen an die Politik

Für diesen Schwenk braucht Volkswagen Hilfe. VW-Chef Diess hat die Politik aufgerufen, den Wechsel zur Elektromobilität stärker zu unterstützen. Nötig sei eine zügige Energiewende weg vom Kohlestrom. Mieter müssten ein Anrecht für Ladestationen vor der Haustüre bekommen, gesonderte Fahrspuren und Parkplätze in den Städten seien sinnvoll, so Diess.

Keine betriebsbedingten Kündigungen in Deutschland

Der Konzernchef machte auch deutlich, dass Elektroautos einfacher herzustellen sind, als Verbrenner. Das bedeutet, dass VW Arbeitsplätze abbauen werde. Betriebsbedingte Kündigungen soll es laut Diess aber nicht geben. Zumindest bis 2025 sind sie in Deutschland ausgeschlossen.

Gewinn trotz Dieselskandal

Trotz des Dieselskandals konnte das Unternehmen seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um rund sechs Prozent steigern. Insgesamt 10,8 Millionen Fahrzeuge wurden weltweit ausgeliefert. Rund um den Dieselskandal entstanden im vergangenen Jahr, laut Konzern, Kosten von 3,2 Milliarden Euro. Im Laufe der vergangenen drei Jahre hat der Skandal das Unternehmen insgesamt bereits 30 Milliarden Euro gekostet.

© Hilke Janssen

Volkswagen setzt in Zukunft verstärkt auf die Produktion von E-Autos. Das könnte Arbeitsplätze kosten.