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Viele Studierende ändern ihre Berufspläne wegen Corona | BR24

© Felix Lincke/BR

Wegen Corona: Studierende ändern Berufspläne

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Viele Studierende ändern ihre Berufspläne wegen Corona

Anfang November startet das neue Wintersemester. Wegen Corona-Abstandsregeln fallen Seminare aus oder finden nur im Internet statt. Viele Studierende plagen Zukunftsängste. Einige verzögern den Berufseinstieg oder wählen andere Studienfächer.

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2020 droht für viele Studierende wegen Corona zu einem verlorenen Jahr zu werden. Das ist das Ergebnis einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. 42 Prozent der Befragten gingen davon aus, dass sich ihre Berufsaussichten durch die Pandemie verschlechtert haben.

Schlechtester je gemessener Wert: Jeder Fünfte unzufrieden

In der Folge verschieben sich die Prioritäten: der berufliche Aufstieg verliert an Bedeutung, Familie und Freunde werden wichtiger. Viele gaben an, ihre Berufspläne bereits geändert zu haben. 20 Prozent der Studierenden gehen so weit, den Einstieg in den Beruf bewusst zu verzögern, indem sie länger an der Uni bleiben, die Zeit anderweitig überbrücken oder erst einmal abwarten. Einige sind auch davon abgerückt, sich nach dem Studium selbständig zu machen. Gut jeder Fünfte ist unzufrieden mit der persönlichen Situation, das ist der schlechteste Wert, seit die Studie durchgeführt wird.

Sicherer Arbeitsplatz gewinnt an Bedeutung

EY rät Personalabteilungen, stärker den Dialog mit Bewerbern zu suchen und bei Vorstellungsgesprächen die belastende Ausgangssituation zu bedenken. Angesichts der eingetrübten Aussichten gewinnt die Sicherheit des Arbeitsplatzes eine immer stärkere Bedeutung bei der Wahl des Arbeitgebers.