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Viele Paketdienste verlangen dieses Jahr Weihnachtszuschlag | BR24

© Stephanie Pilick / dpa

Vollgepackt bis unters Dach: Alltag bei den Paketdiensten im Weihnachtsgeschäft. Deswegen verlangen die Dienste jetzt mehr Geld von den Händlern.

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    Viele Paketdienste verlangen dieses Jahr Weihnachtszuschlag

    DPD, Hermes, UPS & Co. kassieren dieses Jahr für Sendungen in der Weihnachtszeit Zuschläge von Online-Händlern. Damit reagieren die Dienste auf die steigende Paketflut. Ob die Zuschläge auch auf die Kunden umgelegt werden, entscheiden die Händler.

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    Viele deutsche Paketdienste verlangen in diesem Jahr von Online-Händlern und anderen gewerblichen Versendern Zuschläge für Sendungen in der Weihnachtszeit. In den Wochen vor dem Fest würden deutlich mehr Pakete zugestellt als im Jahresdurchschnitt. Das verteuere die Zustellung erheblich, begründete Peter Rey vom Paketdienst DPD den Schritt. Zuerst hatte die "Wirtschaftswoche" über die Pläne berichtet.

    Alle erheben Weihnachtszuschläge - außer DHL

    DPD verlangt laut Rey von Geschäftskunden in der Regel rund 75 Cent mehr pro Paket.

    Auch der Konkurrent Hermes erhebt zwischen Anfang November und Ende Dezember einen sogenannten "Peak-Zuschlag" - für Pakete, aber auch für Retouren. Die Höhe werde individuell mit den Unternehmen verhandelt, sagte eine Firmensprecherin.

    UPS verteuert im Weihnachtsgeschäft nach eigenen Angaben vor allem Pakete, die besonders groß oder schwer sind.

    Der Marktführer, Deutsche Post DHL, will dagegen auf Weihnachtszuschläge verzichten.

    Mehrkosten für Kunden noch unklar

    Ob die Kunden beim Online-Geschenke-Shopping etwas von den Preisaufschlägen zu spüren bekommen, ist ungewiss. Denn jeder Händler muss für sich entscheiden, ob er den Preisaufschlag der Paketdienste an seine Kunden weitergibt.

    Paketflut seit Jahren große Herausforderung

    Die ständig wachsende Zahl der Sendungen, gerade zu Weihnachten, stellt die Paketdienste seit Jahren vor große Herausforderungen. Die Post rechnet damit, an den arbeitsreichsten Tagen vor dem Fest heuer rund elf Millionen Pakete pro Tag ausliefern zu müssen. Das sind mehr als doppelt so viele wie an normalen Tagen. Die meisten Paketdienste stellen daher in großem Stil Aushilfen ein. Allein die Post wird vor dem Fest rund 10.000 Zusatzkräfte beschäftigen, DPD rund 4.000, Hermes bis zu 6.500.

    Vor zwei Jahren hatten die Paketdienste mit den Online-Händlern bereits Obergrenzen vereinbart, um die Paketflut einzudämmen.