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Pakete bei der Post (Symbolbild)

Pakete mit Kleidung enthalten im Schnitt rund 20 Prozent Luft. Bei kleinen Haushaltsgeräten beträgt der Leeranteil sogar 40 Prozent, wie aus einer Erhebung der Verpackungsfirma DS Smith hervorgeht.

Der Grund: Die Händler verwenden oftmals Standardpakete und sind dadurch gezwungen, die Schachteln irgendwie aufzufüllen. Die Folge: Die Lastwagen transportieren sehr viel Luft und Luftfüller.

Weniger Transportfläche bedeutet geringere Kosten

Weil oft Ware von den Kunden zurückgeschickt wird, wird die Luft sogar zweimal transportiert. Würden die Pakete voll mit Ware sein, wären weniger Lagerflächen, Transportmittel und Verpackungsmaterial notwendig. Damit könnten die Unternehmen nach einer Schätzung von DS Smith weltweit jährlich 46 Milliarden Dollar einsparen. Den stichprobenartig befragten Managern sei dieses Potenzial aber offensichtlich nicht so bewusst.

120 Millionen Tonnen CO2 könnten eingespart werden

Der Studie zufolge ist jedoch nicht allein die Verteilung der Waren an die Endkunden ein Problem. Bereits in den Schiffscontainern aus Asien, woher viele Produkte stammen, ist demnach mindestens zu einem Viertel nur Luft. Wären sie wirklich voll, könnten gut 60 Millionen Container eingespart und mehr als 120 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden, so das Fazit.