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Verdi bestreikt Amazon von Black Friday bis Cybermonday | BR24

© Rundschau

Hunderte Mitarbeiter des Versandhändlers Amazon haben heute nach Gewerkschaftsangaben in Graben bei Augsburg die Arbeit niedergelegt. Verdi hat zum Streik aufgerufen und fordert Verhandlungen über einen Tarifvertrag.

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Verdi bestreikt Amazon von Black Friday bis Cybermonday

Amazon lock mit Sonderangeboten zum "Black Friday" und "Cybermonday". Unterdessen ruft die Gewerkschaft Verdi zum Streik auf – seit heute und bis in die Nacht zum Dienstag. Die Gewerkschaft fordert einen Tarifvertrag.

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Nach Angaben einer Verdi-Sprecherin hat die Gewerkschaft vom Beginn der Frühschicht bis zum Nachmittag rund 400 Streikende am Amazon-Standort in Graben gezählt. Verdi hat die Mitarbeiter bis Dienstagfrüh um 3.30 Uhr zum Ausstand aufgerufen. Betroffen sind damit die umsatzstarken Aktionstage des Versandhändlers, "Black Friday" und "Cybermonday".

Konflikt um Tarifvertrag schwelt seit Jahren

Auch an den übrigen deutschen Standorten hat Verdi die Beschäftigten von Amazon zum Streik aufgerufen. Der Versandhändler wird seit Mai 2013 immer wieder bestreikt – ohne dass es in dem festgefahrenen Konflikt zu greifbaren Ergebnissen gekommen wäre. Die Gewerkschaft verlangt die Aufnahme von Verhandlungen über einen Tarifvertrag. Amazon lehnt das strikt ab.

Amazon bezeichnet sich als einen der besten Arbeitgeber der Logistikbranche

Amazon teilte mit, Pakete kämen pünktlich an. Der Großteil der Mitarbeiter kümmere sich heute ganz normal um die Bestellungen der Kunden. Weiter erklärte das Unternehmen, man sei in der Logistikbranche "sicherlich einer der besten Arbeitgeber". Man zahle am oberen Ende vergleichbarer Jobs, biete Zusatzleistungen und hervorragende Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.