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USA: T-Mobile und Sprint dürfen offenbar fusionieren | BR24

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Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US und der US-Mobilfunkanbieter Sprint haben nach Insider-Informationen die Zustimmung zu ihrer geplanten Milliardenfusion erhalten. Noch ist der Zusammenschluss aber nicht in trockenen Tüchern.

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USA: T-Mobile und Sprint dürfen offenbar fusionieren

Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US und der US-Mobilfunkanbieter Sprint haben nach Insider-Informationen die Zustimmung zu ihrer geplanten Milliardenfusion erhalten. Noch ist der Zusammenschluss aber nicht in trockenen Tüchern.

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Die US-Telekommunikationsaufsicht FCC hat mit den Stimmen der republikanischen Mehrheit den Zusammenschluss der Mobilfunkanbieter T-Mobile US und Sprint genehmigt. Das berichtet das Tech-Blog "The Verge". Zwei demokratische Mitglieder hätten aber dagegen gestimmt. Ihre Befürchtung: höhere Preise für die Verbraucher in den USA und weniger Wettbewerb.

Mehrere US-Bundesstaaten klagen

Im Mai hatte bereits das US-Justizministerium eine Zustimmung erteilt, die ist aber an Bedingungen wie den Verkauf von Konzernteilen und Mobilfunkfrequenzen geknüpft.

Mit dem Einverständnis ist der 26 Milliarden schwere Zusammenschluss der beiden Mobilfunkanbieter aber noch nicht sicher. Mehrere US-Bundesstaaten klagen vor einem Bundesgericht in New York. Sie befürchten, dass eine Fusion der Nummer drei und vier des US-Mobilfunkmarktes die Preise in die Höhe treiben würde.

T-Mobile US verfügt über rund 80 Millionen Kunden, bei Sprint sind es rund 55 Millionen Kunden.