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Wirtschaft

Urlaubs-Knöllchen können teuer werden | BR24

© dpa/pa/Ulrich Baumgarten

Polizist verteilt Strafzettel in Lissabon

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    Urlaubs-Knöllchen können teuer werden

    Es ist schnell passiert: Ein wenig zu schnell gefahren oder einmal falsch geparkt, und schon kann der Urlaub um einige Euro teurer werden. Das Ignorieren des Knöllchens ist nicht zu empfehlen, Bußgeldbescheide werden europaweit verfolgt.

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    Geblitzt, Verbotsschild übersehen, versehentlich in die für Autos gesperrte historische Altstadt eingefahren - gerade auf Reisen mit dem Auto ins Ausland, wo man sich nicht auskennt, ist so etwas schnell geschehen. Oft flattert dann erst ein paar Wochen oder sogar auch Monate später per Post ein Knöllchen ins Haus. Und das sollte auch beglichen werden, wenn es über der sogenannten Bagatellgrenze von 70 Euro liegt. Bußgelder, die darunter liegen, muss man nicht bezahlen.

    Knöllchen im Ausland: Oft Rabatte bei Sofortzahlung

    Doch Vorsicht: Eventuell anfallende Verfahrensgebühren werden zum eigentlichen Bußgeld hinzugerechnet. Liegt die Summe oberhalb der Bagatellgrenze, kann die Strafe aus dem Ausland also auch in Deutschland vollstreckt werden.

    Zu empfehlen ist dann, das Knöllchen gleich zu zahlen, weil das eine Menge Geld sparen kann. So gewähren Frankreich, Italien und Spanien den Verkehrssündern bei Sofortzahlung teils hohe Rabatte von bis zu 50 Prozent. Das kann sich lohnen. Denn im Ausland werden oft deutlich saftigere Strafen verhängt als hierzulande. So kostet beispielsweise eine Überschreitung der Geschwindigkeit von mehr als 20 km/h in Frankreich zwischen 135 und 375 Euro, in Italien mindestens 170 Euro.