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Die Auswirkungen der Corona-Pandemie schlagen sich inzwischen messbar in Bayerns Wirtschaft nieder.

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Unternehmensinsolvenzen in Bayern: Erste Anzeichen einer Krise?

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie schlagen sich inzwischen messbar in Bayerns Wirtschaft nieder. Die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in Bayern von Unternehmensinsolvenzen innerhalb eines Monats betroffen sind, steigt deutlich.

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Wie das Landesamt für Statistik in Fürth mitteilte, waren im März 2.727 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Bayern von Unternehmensinsolvenzen betroffen. Diese Zahl hat sich laut Behörde im Vergleich zum März vor einem Jahr verdreifacht. Die Höhe des Anstiegs sei ungewöhnlich stark, sagte ein Sprecher des Landesamtes. Ein Großteil der aktuell betroffenen Mitarbeiter kommt aus dem verarbeitenden Gewerbe. Im März dieses Jahres haben 249 bayerische Unternehmen Insolvenz beantragt.

Noch positive Entwicklung zu Jahresbeginn

Dem Landesamt für Statistik zufolge ging im ersten Quartal dieses Jahres die Zahl der Insolvenzmeldungen von Firmen in Bayern geringfügig zurück – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,5 Prozent. Von Januar bis März 2019 wurden mehr als 3.024 Insolvenzverfahren im Freistaat beantragt, im gleichen Zeitraum in diesem Jahr waren es nur 2.796. Allerdings habe sich im März diese positive Entwicklung umgekehrt.

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