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Baustelle von Mehrfamilienhäusern
© dpa/pa
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Baustelle von Mehrfamilienhäusern

Gerade bei unteren Einkommen ist Wohnungseigentum selten, das einen Schutz vor steigenden Mieten bietet. Das ist ein Ergebnis der Bundesbank-Studie "Private Haushalte und ihre Finanzen".

44 Prozent besitzen Wohneigentum

Alle drei Jahre wirft die Bundesbank einen genaueren Blick auf die Vermögen von privaten Haushalten. Dabei fragt sie auch nach dem Immobilienbesitz. Dieser ist in Deutschland die wichtigste Art von Eigentum, gefolgt vom Geldvermögen. Bauboom und Niedrigzinsphase haben die Immobilienpreise stark steigen lassen. Auch die Aktienkurse gingen zum Teil deutlich nach oben. Beides zusammen ließ die Vermögen abzüglich Schulden im Schnitt auf netto 233.000 Euro pro Haushalt steigen. Der Zuwachs von etwa 6.000 Euro im Jahr zwischen 2014 und 2017 war auch auf eine gestiegene Sparquote zurückzuführen.

Höhere Einkommen und Beschäftigung führten laut Bundesbank dazu, dass die Haushalte mehr Geld übrig hatten und auch zurücklegten. Dennoch hat sich an der Verteilung zwischen arm und reich wenig geändert. Der Studie zufolge verfügen die untere Hälfte der Haushalte nach wie vor nur über drei Prozent des Vermögens. Mehr als die Hälfte gehört den oberen zehn Prozent. Weniger als die Hälfte, nur 44 Prozent der Privathaushalte, besitzen Wohneigentum.

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