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Über 3.000 Beschäftigte bei Automobilzulieferern demonstrieren | BR24

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In Schweinfurt haben über 3.000 Beschäftigte von Autozulieferern für die Sicherung ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Die Arbeitnehmer waren einem Aufruf der IG Metall gefolgt. Die Kundgebung stand unter dem Motto "Sicherheit in unsicheren Zeiten".

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Über 3.000 Beschäftigte bei Automobilzulieferern demonstrieren

In Schweinfurt haben über 3.000 Beschäftigte von Autozulieferern für die Sicherung ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Die Arbeitnehmer waren einem Aufruf der IG Metall gefolgt. Die Kundgebung stand unter dem Motto "Sicherheit in unsicheren Zeiten".

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Die Beschäftigten hätten die Sorge, dass die gegenwärtige Struktur- und Konjunkturkrise in der Autoindustrie genutzt werde, um Restrukturierungsprozesse in Gang zu setzen, sagte Peter Kippes, der 1. Bevollmächtigte der IG Metall in Schweinfurt. "Die Zukunftsfrage kann nur mit und nicht gegen die Beschäftigten beantwortet werden."

IG Metall: Automobilzulieferer hätten Innovation vernachlässigt

Die Unternehmen hätten acht bis neun Jahre sehr gut verdient, dabei aber nicht ausreichend auf ihre internen Prozesse und auf Innovationen geblickt. "Nun greift man zu Mitteln der Vergangenheit", sagte Kippes mit Blick auf Personalabbaupläne. Am Standort Schweinfurt gebe es Kurzarbeit bei Bosch-Rexroth und ein Programm zum freiwilligen Personalabbau bei Schaeffler, aber bisher keine signifikanten Einschnitte, so Kippes.

Zentrum der Autozuliefer-Industrie

Schweinfurt ist ein Schwerpunkt der Autozuliefer-Industrie in der Region.

Bei den Unternehmen SKF, Schaeffler, ZF und Bosch-Rexroth sind am Standort Schweinfurt nach Angaben der IG Metall mehr als 22.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeithemer beschäftigt. Das Gros der Demonstrationsteilnehmer arbeite in diesen Werken, sagte Kippes. Die Gewerkschaft sprach von 3.500 Teilnehmern, die Polizei von etwa 3.000.