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Tübinger Unternehmen darf Corona-Impfstoff testen | BR24

© dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Biotech-Unternehmen CureVac

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    Tübinger Unternehmen darf Corona-Impfstoff testen

    Das Biotechunternehmen CureVac hat die Genehmigung für eine klinische Studie mit einem potenziellen Corona-Impfstoff erhalten. Erst vor zwei Tagen hatte die Bundesregierung bekanntgegeben, sich mit 300 Millionen Euro an CureVac zu beteiligen.

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    Das Tübinger Unternehmen CureVac darf mit der klinischen Prüfung seines Impfstoffkandidaten gegen Corona beginnen. Das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen erteilte dem Unternehmen die Zulassung, den Wirkstoff an gesunden Freiwilligen zu testen, wie das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel mitteilte. Ende April hatte bereits das Mainzer Unternehmen Biontech die Genehmigung erhalten, seinen Wirkstoff an gesunden Freiwilligen zu testen.

    Weltweite Tests laufen

    Daneben genehmigte das PEI im April und Mai klinische Studien mit dem Blutplasma von genesenen Corona-Infizierten als ein potenzielles Medikament zur Behandlung von schwer erkrankten Risikopatienten.

    CureVac nutzt ebenso wie BioNTech die sogenannte RNA-Technologie zur Entwicklung von Medikamenten. Weltweit laufen inzwischen schon zahlreiche Testreihen von Forschungsinstituten und Pharmafirmen zur Entwicklung von Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus, bei denen unterschiedliche Ansätze verfolgt werden. Bei den nun genehmigten Tests handelt es sich um erste Studien mit gesunden Freiwilligen, bei denen die generelle Verträglichkeit geprüft wird.

    Bundesregierung beteiligt sich an CureVac

    Erst am Montag hatte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bekanntgegeben, dass sich der Bund mit 300 Millionen Euro an CureVac beteiligen wird. Der Einstieg über die staatliche KfW-Bank soll in diesen Tagen erfolgen. Altmaier begründete dies mit dem strategischen Ziel, unabhängiger bei der Impfstoffentwicklung zu werden.

    Ziel des Schrittes sei, sagte Altmaier, dem Unternehmen von Mehrheitseigner Dietmar Hopp finanzielle Sicherheit zu geben. Auf Geschäftsentscheidungen wolle der Staat keinen Einfluss nehmen. Die Firma mit Sitz in Tübingen forscht seit Januar an einem Impfstoff. Im März hatten Berichte für Aufsehen gesorgt, wonach sich die USA den etwaigen CureVac-Impfstoff exklusiv sichern wollten.

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