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Trotz Verluste: Leoni erwartet Entspannung in der Krise | BR24

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Der kriselnde Automobilzulieferer Leoni erwartet trotz Verluste im vergangenen Jahr eine Entspannung der Situation.

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    Trotz Verluste: Leoni erwartet Entspannung in der Krise

    Die Coronakrise hat dem Nürnberger Automobilzulieferer Leoni Verluste beschert. Für dieses Jahr hofft das Unternehmen auf Besserung, aber nur, wenn es durch die Pandemie keine weiteren großen Einschränkungen gebe.

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    Von
    • Nicolas Eberlein

    Der Nürnberger Automobilzulieferer und Kabelspezialist Leoni erwartet für das Schlussquartal 2020 eine Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Diese Berechnung erfolgte auf Grundlage von vorläufigen, nicht geprüften Zahlen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Demnach habe sich zwar die operative Geschäftsentwicklung positiv fortgesetzt. Die Coronakrise hat dem Unternehmen aber insgesamt stark zugesetzt: Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern steht für das Krisenjahr 2020 ein Fehlbetrag von 57 Millionen Euro.

    Rückstellungen für drohende Verluste erhöht

    Demgegenüber steht die vorläufige Umsatzsteigerung im Vergleich der Schlussquartale 2019 und 2020 von 1,18 Milliarden Euro auf 1,27 Milliarden Euro. Trotz der schrittweisen Erholung in vielen Märkten erwarte Leoni, dass die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf einzelne Projekte des Unternehmens auch noch in der kommenden Zeit spürbar sein werden. Deshalb erhöhe der Vorstand die Rückstellungen für drohende Verluste, heißt es in der Mitteilung weiter.

    Leoni erwartet Umsatzerholung in 2021

    Für das laufende Jahr 2021 geht das Nürnberger Unternehmen insgesamt aber "von einer Erholung der Umsätze und einer damit verbundenen Ergebnisverbesserung gegenüber dem Geschäftsjahr 2020 aus". Leoni setzt dabei allerdings voraus, dass es keine Einschränkungen in der Produktion oder bei den globalen Lieferketten aufgrund der Pandemie geben werde.

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