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Die Bundesregierung erwartet für 2021 mehr Wachstum. Dafür verantwortlich seien hauptsächlich die Exporte

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    Trotz Corona - Bundesregierung erwartet 2021 mehr Wachstum

    Die Bundesregierung geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr stärker wächst als noch im Januar vermutet. Die Erholung werde vor allem von den Exporten getragen. Schon im nächsten Jahr könne das Vor-Pandemie-Niveau erreicht werden.

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    • BR24 Redaktion

    Die Bundesregierung hebt trotz anhaltender Corona-Pandemie ihre Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft an. Das Bruttoinlandsprodukts (BIP) werde in diesem Jahr um 3,5 Prozent zulegen, so das Bundeswirtschaftsministerium. Im Januar waren lediglich 3,0 Prozent veranschlagt worden.

    Altmaier: Im nächsten Jahr wieder bei alter Stärke

    Für 2022 wird mit einem Anstieg von 3,6 Prozent gerechnet. "Spätestens 2022 werden wir unsere alte Stärke wieder erreicht haben", sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). "Unsere Wirtschaft ist stark, robust und startklar für den Neustart." Im vergangenen Jahr war sie wegen der Corona-Krise noch um 4,9 Prozent eingebrochen.

    Ministerium erwartet höhere Investitionen durch mehr Exporte

    Getragen werden soll die Erholung in diesem Jahr vor allem von den Exporten. Diese sollen um 9,2 Prozent wachsen angesichts der raschen Belebung wichtiger Absatzmärkte wie den USA und China. Dadurch rechnet das Ministerium mit höheren Investitionen. "Auch Nachholeffekte spielen eine Rolle, da Investitionen wegen der Krise zurückgestellt wurden", hieß es. Der Bauboom dürfte sich ebenfalls fortsetzen, und zwar "aufgrund des Niedrigzinsumfelds und der hohen Nachfrage nach Wohnraum".

    Voraussetzung: Corona-Maßnahmen werden gelockert

    Der Frühjahrsprojektion der Regierung liegt die Annahme zugrunde, dass die zahlreichen Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie "im Laufe des zweiten Quartals 2021 graduell gelockert werden können", wie Altmaier mitteilte. Dadurch sollen auch Binnenwirtschaft und private Konsumausgaben allmählich in Schwung kommen. Der Wirtschaftsminister sprach von einem "Mutmacher" trotz der derzeit ernsten Infektionslage.

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