Der Spielezuglaster "MAN TGS Street Sweeper" von Bruder Spielwaren; Porträt von Heinz Bruder (2016)
Bildrechte: Daniel Karmann/picture alliance/dpa, BR/Andreas Heinicke; Montage: BR

Trauer um Spielwarenfabrikant Heinz Bruder. Er starb im Alter von 91 Jahren. Die Stadt Fürth würdigt ihn als herausragenden Unternehmer.

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Trauer um Spielwarenunternehmer Heinz Bruder

Die Spielzeug-Traktoren, Laster oder Schaufelbagger von "Bruder" aus Fürth-Burgfarrnbach werden weltweit verkauft. Groß gemacht hat die Firma Heinz Bruder. Im Alter von 91 Jahren ist der Senior-Chef nun gestorben.

Über dieses Thema berichtet: Frankenschau aktuell am .

Der Spielwarenunternehmer Heinz Bruder ist tot. Er starb im Alter von 91 Jahren, teilt die Stadt Fürth mit. Oberbürgermeister Thomas Jung (SPD) würdigt Bruder als bodenständigen, immer bescheidenen und sozial denkenden Menschen.

Vom Zulieferer zum internationalen Spielwarenhersteller

Heinz Bruder gehörte Jung zufolge zu den herausragendsten Unternehmerpersönlichkeiten der Fürther Nachkriegsgeschichte. Der gelernte Werkzeugmacher trat in den 1950er-Jahren in den elterlichen Betrieb ein, der Zubehörteile für die Spielwarenindustrie produzierte. Später wurde er selbst zum Spielwarenunternehmer und siedelte sein Unternehmen im Stadtteil Burgfarrnbach an.

Stiftung und Millionen-Spende

Seit Ende der 1990er-Jahre führt sein Sohn Paul Heinz Bruder die Geschäfte des Betriebs mit rund 500 Beschäftigten. Der Senior konzentrierte sich fortan verstärkt auf die nach ihm benannte Stiftung, die unter anderem gemeinnützige Einrichtungen in der Region unterstützt.

2016 spendete Heinz Bruder seiner Heimatstadt Fürth eine Million Euro. Vor dem Stadttheater ist seit dem vergangenen Jahr ein Platz nach ihm benannt.

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