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Tolino siegt im E-Book-Reader-Test der Stiftung Warentest | BR24

© Christian Sachsinger, BR

Tolino hat als E-Book-Reader besonders gut abgeschnitten - zwischen Apps für Smartphones und E-Book-Readern gibt es einen deutlichen Bewertungsunterschied.

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Tolino siegt im E-Book-Reader-Test der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat elektronische Lesegeräte und Apps zum Bücherlesen getestet. Die Apps für Smartphones und Tablets schneiden dabei deutlich schlechter ab als die E-Book-Reader. Dafür kosten sie im Gegensatz dazu auch nichts.

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Von
  • Christian Sachsinger

In Corona-Zeiten wird deutlich mehr Zeit zu Hause verbracht und dabei unter Umständen auch mehr gelesen. Die Stiftung Warentest hat sich die gängigen E-Book-Reader genauer angeschaut und bewertet.

Kindle und der bessere Rest der Welt

Die Welt der elektronischen Bücher ist dabei in zwei Welten aufgeteilt, so Sandra Schwarz von der Stiftung Warentest. "Bei Amazon werden Nutzer stark abgeschottet, die können kopiergeschützte Bücher nur hier verwenden und auch nicht weitergeben." Bei den anderen Anbietern habe man ein paar mehr Freiheiten beim Lesen.

Zu den anderen gehören Tolino, Pocketbook und Kobo. Auch die stellen gute Geräte her. Der Gesamtsieger im Test kommt von Tolino. Tasten zum Umblättern, Wasserschutz, Bildschirmqualität alles mindestens genauso gut wie bei den technisch ausgezeichneten Kindle-Geräten von Amazon.

Lese-Apps kostenlos – schneiden aber schlechter ab

Wer seine bisherige Hardware – also Smartphone oder Tablet - weiternutzen will, kann das mit den Apps von Kindle, Tolino oder anderen Anbietern – aber nur mit Einschränkungen, so Testerin Schwarz. "Die Leseapps sind auch in Ordnung, die haben halt ein großes Manko, wenn Sie gerne draußen lesen und da gibt es pralle Sonne, dann ist es schwer auf dem Display etwas zu erkennen."

Unbestreitbarere Vorteil: Die Apps sind kostenlos, die E-Book-Reader fangen dagegen bei ca. 100 Euro an, der Testsieger kostet sogar 300 Euro.

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