Zurück zur Startseite
Wirtschaft
Zurück zur Startseite
Wirtschaft

Telemedizin soll chronischem Ärztemangel entgegenwirken | BR24

© Felix Lincke/BR

Telemedizin gegen Ärztemangel auf dem Land

1
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Telemedizin soll chronischem Ärztemangel entgegenwirken

Große Krankenhausbetreiber haben sich zusammengetan und arbeiten am digitalen Arztbesuch. Auf einer zentralen Diagnose-Plattform sollen die Patienten ihren Arzt per Video, App oder Telefon erreichen können.

1
Per Mail sharen
Teilen

Gegen chronischen Ärztemangel vor allem in den ländlichen Regionen soll es künftig ein wirksames Mittel geben. Große Krankenhausbetreiber wie Asklepios, Fresenius und Rhön Klinikum arbeiten am digitalen Arztbesuch. Zentrale Diagnose-Plattformen erreichen die Patienten per Video, App oder Telefon.

Bei Anruf empfehlen Arzthelfer den nächsten Schritt

Die Fresenius-Tochter Helios Dialogue hat Anfang des Monats bereits ein praktikables Modell vorgestellt, welches Anfang 2020 freigeschaltet werden soll. Bei Anruf oder Videoschaltung melden sich zunächst Arzthelfer oder –helferinnen, die gesundheitliche Beschwerden abfragen. Anschließend werden entweder eine Video-Sprechstunde beim Arzt, ein Besuch beim Facharzt oder der Gang in die Notfallambulanz empfohlen.

Verfahren ist bereits international anerkannt

Für diese medizinischen Wege gibt es laut Fresenius bereits international anerkannte Verfahren, die nun auch in Deutschland zur Anwendung kämen. Grundlage ist das Gesetz für Telemedizin. Was noch fehlt, ist eine entsprechende Honorarordnung für Ärzte und Krankenkassen. Zunächst haben deshalb nur Privatpatienten Zutritt ins digitale Wartezimmer.