BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Tarifbindung für 7.000 Beschäftigte | BR24

© pa/dpa

Primark-Filiale

Per Mail sharen
  • Artikel mit Bildergalerie

Tarifbindung für 7.000 Beschäftigte

In der Nacht zum Donnerstag kam der Durchbruch in den Tarifverhandlungen zwischen dem Textildiscounter Primark und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Damit gälten bald die regionalen Flächentarifvertrage für die Modekette.

Per Mail sharen

Dabei haben sich Arbeitgeber und Vertreter der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Essen auf die Tarifbindung für die 7.000 Beschäftigten von Primark geeinigt. Die regionalen Tarifverträge für den Einzel- und Versandhandel sollen in Stufen umgesetzt werden. Primark betreibt in mehreren deutschen Großstädten Filialen mit Bekleidung und verkauft auch im Internet.

Mehr Geld, mehr Anerkennung

Konkret gilt für die Beschäftigten des Discounters ab Mai 2016 eine höhere Entgelttabelle, ab Oktober gibt es eine weitere zweiprozentige Tariferhöhung. Die volle Anerkennung der regionalen Gehalts- und Tarifverträge kommt dann ab Mai 2017. Mehr Geld bringt hierbei dann auch die Anerkennung der bei Primark geleisteten Berufsjahre. Stufenweise werden unter anderem auch Mehrarbeitszuschläge erhöht und Spätzuschläge eingeführt. Die Beschäftigten können sich außerdem auf ein höheres Urlaubs- und Weihnachtsgeld einstellen.

Zufriedene Gewerkschaft

Die Gespräche hatten in mehreren Runden seit Juli stattgefunden. Es sei ein enorm wichtiges Signal für die gesamte Branche, dass Primark die Tarifbindung eingehe, bewertete ver.di Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger das Ergebnis, das unter dem Vorbehalt der Zustimmung der ver.di-Tarifkommission steht. Diese gilt aber als sicher.

© pa/dpa

Einkaufstüte von Primark