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Tag gegen Kinderarbeit - Uno befürchtet rasanten Anstieg | BR24

© Dietrich Karl Mäurer/ARD

UNI befürchtet Rückschlag im Kampf gegen Kinderarbeit

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Tag gegen Kinderarbeit - Uno befürchtet rasanten Anstieg

In Folge der Corona-Pandemie könnten weltweit Millionen junger Menschen in Kinderarbeit gedrängt werden. Davor warnen das Uno-Kinderhilfswerk Unicef und die Internationale Arbeitsorganisation ILO am internationalen Tag gegen Kinderarbeit.

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Zwei Jahrzehnte lang gab es Fortschritte im Kampf gegen die Beschäftigung Minderjähriger, doch die Corona-Pandemie könnte den Bemühungen gegen Kinderarbeit einen Rückschlag versetzen. Das befürchten das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef und die Internationale Arbeitsorganisation ILO.

Keine exakten Daten, aber Anstieg plausibel

Den beiden Organisationen zufolge laufen Millionen Mädchen und Jungen Gefahr wieder in die Kinderarbeit gestoßen zu werden - etwa weil Schulen geschossen sind zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus oder durch Konjunktureinbrüche. Das würde bedeuten, dass die Zahl der arbeitenden Minderjährigen zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 wieder steigt. Genaue Statistiken zu Kinderarbeit gibt es nicht.

Langfristig sinkende Zahlen

Die letzte vorliegende Schätzung der ILO besagt, dass im Jahr 2016 weltweit etwa 152 Millionen Mädchen und Jungen zwischen fünf und 17 Jahren arbeiteten. Das waren mehr als 90 Millionen weniger als im Jahr 2000. Eigentlich wollten die Vereinten Nationen Kinderarbeit bis zum Jahr 2025 abschaffen.

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