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Studie: DAX-Vorstände verdienen mehr | BR24

© BR/Felix Lincke

Die Bezüge der deutschen Topmanager haben 2018 trotz stagnierender Gewinne neue Spitzenwerte erreicht.

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Studie: DAX-Vorstände verdienen mehr

Die deutschen Topmanager waren 2018 trotz stagnierender Gewinne auch Topverdiener: Einer Auswertung der hkp/// group zufolge ist die Gesamtvergütung der Dax-Vorstände um 3,6 Prozent gestiegen, auf durchschnittlich 7,5 Millionen Euro.

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Neuer Rekordverdiener im Dax ist Stefan Heidenreich bei Beiersdorf. Der langjährige Chef des Hamburger Konsumgüterherstellers mit der Marke Nivea verließ das Unternehmen und bekam Erfolgsprämien von mehreren zurückliegenden Jahren auf einmal ausgezahlt.

Allianz-Chef Oliver Bäte liegt auf Platz 2

Auf dem zweiten Platz im Dax lag diesmal Allianz-Chef Oliver Bäte mit 10,33 Millionen Euro. SAP-Chef Bill McDermott verdiente 2018 weniger als halb so viel wie im Vorjahr und kam mit knapp 10 Millionen Euro nur noch auf Rang drei.

Dax-Vorstände bekommen üppige Pensionen

Im Unterschied zu vielen anderen Aufstellungen von Manager-Gehältern macht sich die hkp/// group die Mühe, neben festen und variablen Vergütungen auch die Altersversorgung und Nebenleistungen wie Dienstwagen oder Versicherungen auszuwerten. Demnach steigen seit fünf Jahren vor allem die Ruhestandsbezüge und die erfolgsabhängige variable Vergütung, die zusammen fast zwei Drittel der Managergehälter ausmachten. Genau diese Einkünfte sollen künftig nicht mehr der gesetzlichen Pflicht zur Veröffentlichung unterliegen, was von der hkp/// group kritisiert wird.