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Streiks bei Amazon und Hugendubel (Symbolbild).
© dpa-Bildfunk / Uwe Zucchi

Autoren

Steffi Wagner
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Streiks bei Amazon und Hugendubel (Symbolbild).

Lautstark haben rund 150 Mitarbeiter von Hugendubel und Amazon am Freitag in München auf sich aufmerksam gemacht. Ihre Forderung: Lohnerhöhungen und die Beibehaltung existenzsichernder Mantel-Tarifverträge. Zu dem Streik, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte, reisten auch Beschäftigte aus Ingolstadt und Graben bei Augsburg an.

Zukunftsängste bei den Mitarbeitern

Die Frustration bei den Mitarbeitern ist groß, viele sorgen sich um ihre Zukunft. Der Vorwurf: Hugendubel betreibe eine Hinhaltetaktik.

"Wir warten seit eineinhalb Jahren auf unsere Tariferhöhung und wir brauchen diese Tariferhöhung, das Leben in München wird nicht billiger." Uwe Kramm, Betriebsratsvorsitzender bei Hugendubel

Große Unterstützung bekamen die Hugendubel-Angestellten von ihren Kollegen vom Amazon-Logistikzentrum in Graben, die bereits am Vortag gestreikt hatten: Aus Augsburg waren sie mit zwei Bussen nach München angereist.