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Landestypischer Index: Mit dem mehr oder weniger gefüllten Weißbier-Glas verdeutlicht die Bayerische Wirtschaft regelmäßig, wie es um sie steht.

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    Stimmungsbarometer: Bayerische Wirtschaft zuversichtlich

    Wie geht es der Wirtschaft in Bayern? Regelmäßig befragt der Wirtschaftsverband vbw dazu Firmen. Abgebildet wird das dann im sogenannten "Weißbier-Index" – ein Glas, dessen Inhalt die Lage widerspiegelt. Je voller, desto besser ist die Stimmung.

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    Von
    • Birgit Harprath

    Das Glas ist zur Hälfte gefüllt – man kann es also leer trinken oder weiter nachschenken. Der Präsident der Bayerischen Wirtschaft, ist nach der Umfrage zuversichtlich.

    "Es ist auf jeden Fall voller als im vergangenen Jahr und wir gehen davon aus, dass es sich in den kommenden Monaten weiter füllt. Wir erwarten insgesamt ein ordentliches Wachstum in diesem Jahr, das aber nicht ausreichen wird, den Einbruch des letzten Jahres wett zu machen." Wolfram Hatz, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft vbw

    Bayerische Wirtschaft auf Vorkrisen-Niveau

    Auf Vorkrisenniveau ist die Stimmung in der bayerischen Wirtschaft. Der Index steigt auf 99 Punkte – 35 mehr als bei der letzten Erhebung im März. Ob Wachstum oder Beschäftigung: Bei beiden rechnen die Betriebe mit einem Plus. Insgesamt erwartet der Verband, dass das Bruttoinlandsprodukt im Freistaat heuer um drei Prozent zulegt.

    Wachstumstreiber: China, USA, Nachhol-Konsum

    Getragen wird dieses Wachstum vor allem vom Export nach China und in die USA, aber auch vom Konsum der Menschen, die in der Corona-Zeit den Verbrauch einschränkten und das Versäumte jetzt nachholen.

    Risiken: Rohstoffpreise, Corona-Entwicklung, Digitalisierung

    Es gibt aber auch Risiken: Etwa dass es doch noch zur vierten Corona-Welle mit Lockdown kommt. Auch die Lieferprobleme bei Halbleitern, Holz und anderen Baustoffen oder die gestiegenen Rohstoffpreise zählt er dazu. Nicht zu vergessen ist der digitale Umbau der Wirtschaft. Der setzte der Industrie als wichtigem Teil der Wirtschaft in Bayern schon vor Corona zu.

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