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Stiftung Warentest warnt vor Brandgefahr bei E-Bikes | BR24

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Die E-Bikeindustrie ist ein Gewinner der Coronakrise. Schon 2019 hatte jedes dritte verkaufte Rad einen E-Motor. Der Trend hält an, sagt die Branche. Nun hat die Stiftung Warentest E-Bikes näher angeschaut - und teils gravierende Mängel festgestellt.

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Stiftung Warentest warnt vor Brandgefahr bei E-Bikes

Die E-Bikeindustrie ist ein Gewinner der Coronakrise. Schon 2019 hatte jedes dritte verkaufte Rad einen E-Motor. Der Trend hält an, sagt die Branche. Nun hat die Stiftung Warentest E-Bikes näher angeschaut - und teils gravierende Mängel festgestellt.

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Insgesamt hat die Stiftung zwölf auf Komfort ausgerichtete E-Bikes mit tiefem Einstieg untersucht. Diese sogenannten Pedelecs sind mit Preisen von 2.150 bis 3.500 Euro nicht gerade günstig. Trotzdem zeigten sich teilweise erhebliche Qualitäts- und Sicherheitsmängel. So traten in der Haltbarkeitsprüfung bei Dauerbelastungen von simulierten 20.000 Kilometern bei einigen Modellen Rahmenrisse auf.

Auf korrekte Beladung der Räder achten

Teilweise waren die Fahrräder bei voller Beladung instabil und gerieten ins Schlingern. Zwei E-Bikes fielen bei der Brandsicherheitsprüfung durch und erhielten die Note mangelhaft. Die Steckergehäuse der Akkus gerieten in Brand. Zudem fanden sich bei einigen Modellen Schadstoffe wie Weichmacher in den Fahrradsätteln. Immerhin: Vier E-Bikes wurden von den Testern als schadstofffrei, sicher und robust beurteilt und erhielten die Note "gut".

Das beste Modell liegt preislich im Mittelfeld

Der Testsieger gewann den Vergleich mit deutlichem Abstand - und war dabei keines der teuersten Modelle. Mit einem Preis rund 2.900 Euro wurde ein Modell der Marke KTM Punktsieger. Als einziges Rad im Test zeigte es Fahreigenschaften der Kategorien "sehr gut". Was die Experten aber durchgehend lobten, ist die generell sehr gute Umweltbilanz von E-Bikes.