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Stellenabbau: Schaeffler schließt vorerst keine Werke in Bayern | BR24

© dpa-Bildfunk/Daniel Karmann

Hauptsitz der Schaeffler AG in Herzogenaurach

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    Stellenabbau: Schaeffler schließt vorerst keine Werke in Bayern

    Nach dem angekündigten Stellenabbau beim Autozulieferer Schaeffler aus Herzogenaurach sind zunächst keine Werke in Bayern von der Schließung bedroht. Allerdings kommen vier Werke in Deutschland auf den Prüfstand.

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    In Bayern sind keine Schaeffler-Werke von der Schließung bedroht. Darüber habe der Konzern gestern im Wirtschaftsausschuss informiert, teilte die IG Metall mit. Bundesweit kommen allerdings zwei Werke in Nordrhein-Westfalen und je eines in Thüringen und Rheinland-Pfalz auf den Prüfstand.

    Auch in Bayern könnten Arbeitsplätze abgebaut werden

    Allerdings befürchten die Arbeitnehmervertreter, dass in einem zweiten Schritt Arbeitsplätze abgebaut werden könnten – auch in Bayern. Gesamtbetriebsratschef Norbert Lenhard verlangt vom Management, auf Standortschließungen und betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Stattdessen müsse der Vorstand nun Alternativen prüfen und dabei Betriebsrat und Gewerkschaft mit ins Boot holen, so Lenhard weiter.

    900 Stellen sollen wegfallen

    Schaeffler hatte vor zwei Wochen angekündigt, europaweit 900 Arbeitsplätze abzubauen, 700 davon in Deutschland. Bis 2025 sind weitere Sparmaßnahmen geplant, Details sind noch nicht bekannt.