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Bundeskanzlerin Angela Merkel
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Frank Mueller
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Bundeskanzlerin Angela Merkel

Die Bilanz von einem Jahr GroKo fällt aus Sicht der Wirtschaftsverbände ernüchternd aus. Die Große Koalition würde zu viele soziale Wohltaten verteilen und zu wenige wirtschaftspolitische Akzente setzen, kritisiert Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer. Er vermisst vor allem Schritte zum Abbau der Bürokratie. Viele der neuen Gesetze hätte den Betrieben das Leben schwerer gemacht.

Zu wenig Geld in Zukunftsfelder

Unterstützt wird er von Industriepräsident Dieter Kempf. Der moniert, dass zu wenig Geld in Zukunftsfelder wie die Künstliche Intelligenz gesteckt werde. Teuer wären für die Steuerzahler dagegen die SPD-Pläne zur Grundrente.

Mehr Investitionen gefordert

Auch Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer drängt auf einen Wechsel hin zu mehr Investitionen und einer Deckelung der Sozialabgaben auf 40 Prozent. Die Konjunkturaussichten hätten sich schließlich eingetrübt. Positiv bewerten die Verbände das geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Das könne helfen, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen.