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Spielwaren-Branche ist einer der Gewinner der Corona-Krise | BR24

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In der Corona-Krise verbringen die Menschen mehr Zeit zu Hause. Davon profitiert auch die Spielwaren-Branche: Die Händler verzeichnen in diesem Jahr gute Umsätze und rechnen mit einem deutlichen Plus beim Weihnachtsgeschäft.

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Spielwaren-Branche ist einer der Gewinner der Corona-Krise

Der Spielwarenhandel in Deutschland trotzt der Corona-Krise und freut sich über steigende Umsätze. Der Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels rechnet im Jahr 2020 mit einem Umsatzplus von acht Prozent.

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Von
  • Andi Ebert

Nach aktuellen Schätzungen werden die Deutschen heuer rund 3,7 Milliarden Euro für Spielwaren aller Art ausgeben. Besonders profitierte in diesem Jahr der Online-Handel, aber auch Lebensmittel- und Verbrauchermärkte, die während des Lock-Downs im Frühjahr weiterhin Spielwaren verkaufen konnten.

"Das Ostergeschäft wurde weitgehend bei den Drogerie- und Verbrauchermärkten gemacht." Steffen Kahnt, Geschäftsführer des Handelsverband Spielwaren im Rahmen einer Pressekonferenz

Spielwaren statt Urlaub

Kahnt führt das Umsatzplus in diesem Jahr auch auf ausgefallene Urlaube vieler Familien zurück: "Balkon statt Strand: Schaukeln und Sandkästen waren sehr stark nachgefragt, teilweise wurde Urlaubsgeld für Spielsachen ausgegeben," so Kahnt.

Trotz Corona: Nicht an Spielwaren gespart

Im Fokus zum Weihnachtsgeschäft stehen derzeit Experimentierkästen und Forschungsstationen für Kinder, ebenso wie klassische Spielwaren. Insgesamt komme die Spielwarenbrache sehr gut aus der Krise, so Ulrich Brobeil, Geschäftsführer des Verbands der Spielwarenindustrie: "Die Deutschen haben während der Corona-Pandemie nicht am Spielwarenkauf gespart."

Umsatzstarkes Weihnachtsgeschäft kommt noch

Demnach schätzen knapp 60 Prozent der Spielwarenindustrie-Unternehmen ihre Lage als sehr gut bis gut ein. Die Spielwarenindustrie gehört nach Meinung von Ulrich Brobeil zu den Gewinnern der Corona-Pandemie. Für den Spielwarenhandel beginnt jetzt mit dem Weihnachtsgeschäft die umsatzstärkste Zeit des Jahres.

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Das Weihnachtsgeschäft steht bevor und an Geschenken für die Kinder wird erfahrungsgemäß nicht gespart. Ein Spielwarenhändler aus Höchstadt an der Aisch macht ein gutes Geschäft, auch wenn die Online-Konkurrenz groß ist.

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