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Sparprogramm: Kuka plant Stellenabbau | BR24

© BR/Astrid Freyeisen

Beim Roboterhersteller Kuka laufen die Geschäfte schlecht. Deshalb will das Augsburger Unternehmen bis 2021 die Kosten um 300 Millionen Euro senken. Und das bedeutet auch einen Abbau von Arbeitsplätzen.

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Sparprogramm: Kuka plant Stellenabbau

Beim Roboterhersteller Kuka laufen die Geschäfte schlecht. Deshalb will das Augsburger Unternehmen bis 2021 die Kosten um 300 Millionen Euro senken. Und das bedeutet auch einen Abbau von Arbeitsplätzen.

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Wie viele Arbeitsplätze bei Kuka wegfallen werden, und wann genau, dazu wollte der derzeit übergangsweise eingesetzte Chef Peter Mohnen nichts sagen:

"Ich kann mit dem besten Willen keine Zahlen nennen, weil ich keine weiß. Wir müssen schauen, wie sich der Auftragseingang bewegt. Das besprechen wir mit den Arbeitnehmervertretern. Und dann werden wir es auch publizieren." Peter Mohnen, Vorstandsvorsitzender Kuka

Kuka nennt keine Zahlen zum Stellenabbau

Auch Michael Leppek von der IG-Metall nennt noch keine Zahlen. Die werde es erst bei einer Betriebsversammlung im März geben. Was Kuka-Chef Peter Mohnen allerdings schon ankündigte: Noch in diesem Jahr seien Sparmaßnahmen von ungefähr 80 Millionen Euro zu erwarten.

Kuka will insgesamt 300 Millionen Euro sparen

Insgesamt rechnet Kuka mit 300 Millionen Euro. Der Grund dafür sei jedoch keinesfalls bei der chinesischen Muttergesellschaft Midea zu suchen. Kuka-Chef Mohnen sagt: "Was wir jetzt machen, hat mit den Garantien von Midea nichts zu tun. Diese Maßnahmen, die wir hier machen, beschließt der Kuka-Vorstand."

Kuka leidet unter schwacher Autoindustrie

Schuld an den Problemen seien die schwächelnde Automobilindustrie und der internationale Markt für Roboter. In der Tat hat der Branchenverband IFR schon im Oktober ein vorläufiges Ende des Booms bekanntgegeben, auch japanische Konkurrenten von Kuka melden Einbrüche beim Umsatz.

Kuka unzufrieden mit China-Geschäft

Kuka-Chef Mohnen kündigte auch Veränderungen der Konzernstruktur an, und eine eigene, kulturell erfahrene Task-Force für das China-Geschäft. Auf diesem wichtigsten Robotermarkt der Welt liefe das Geschäft nicht so gut wie erwartet. Dies "ärgert uns", sagte Mohnen.