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Der VdK fordert eine umfassende Rentenreform.
© BR/Johanna Schlüter
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Der VdK fordert eine umfassende Rentenreform.

Es ist ein langer Forderungskatalog, den der Sozialverband VdK für die Zukunft der Rente zusammengestellt hat - alles unter dem Hashtag #Rentefüralle. So soll zum Beispiel das Rentenniveau, das das Verhältnis der Renten zu den Durchschnittseinkommen angibt, von derzeit 48 Prozent wieder auf 50 Prozent steigen. "Es muss sich etwas ändern", forderte VdK-Präsidentin Verena Bentele.

Außerdem sollen Beamte und Selbstständige genauso wie Arbeiter und Angestellte in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Derzeit könnten Beamte mit weniger Arbeitsjahren eine fast doppelt so hohe Altersversorgung erzielen wie Rentner, kritisiert der VdK. Abschläge bei den Renten wegen Erwerbsminderung will der Sozialverband abschaffen.

VdK fordert auch eine Finanztransaktionssteuer

Diese Forderungen lassen sich nach Ansicht des VdK durchaus bezahlen. Zum einen werde die Basis der Beiträge breiter, wenn auch Beamte und Selbstständige in die Rentenkassen einzahlen. Außerdem will der Sozialverband große Vermögen besteuern. Auch eine Finanztransaktions- und eine Digitalsteuer sollen zusätzliche Einnahmen schaffen.

Bei den politischen Parteien dürfte der VdK nur teilweise auf Zustimmung stoßen: Die Union, aber auch die SPD werden einen großen Teil der Forderungen nicht mittragen. Dennoch will der VdK in den nächsten Monaten politischen Druck machen – mit Großveranstaltungen, Demonstrationen und Aktionen in sozialen Netzwerken.