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Netzbetreiber und Stromhändler haben sich auf den Ausfall der Solaranlagen während der partiellen Sonnenfinsternis vorbereitet.

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    Strom weg wegen Sonnenfinsternis? Netzbetreiber sind vorbereitet

    In Deutschland gibt es heute die erste partielle Sonnenfinsternis seit rund sechs Jahren zu sehen. Für die meisten ist das einfach ein nettes astronomisches Phänomen. Für die Stromversorger ist es aber eine gar nicht so triviale Herausforderung.

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    Von
    • Dirk Vilsmeier

    Wenn der Schatten des Mondes auf die Erde fällt, dann geht fast schlagartig die Stromproduktion der betroffenen Photovoltaikmodule in die Knie. Auch wenn es sich hier nur um eine partielle Sonnenfinsternis handelt, entspricht das dann deutschlandweit dem Gegenwert von mehreren großen Kohlekraftwerken.

    Sonnenfinsternis ist Herausforderung für Netzbetreiber

    Für die Übertragungsnetzbetreiber, die verantwortlich dafür sind, dass Angebot und Nachfrage sich beim Strom genau decken, eine große Herausforderung. Sie haben deshalb jetzt monatelang unter anderem die Stromhändler darauf vorbereitet. Das habe man bei der Sonnenfinsternis 2015 gelernt.

    Zusätzliche Energie eingekauft

    Hinzu kam der Einkauf von größeren Mengen an sogenannter Regelenergie. Die vier Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland haben sich von einigen Kraftwerksbetreibern zusichern lassen, dass sie wahlweise sehr kurzfristig mehr oder weniger Strom als eigentlich geplant liefern. Es ist auch ein Testlauf für größere Sonnenfinsternisse in den kommenden Jahren.

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